Gewinner von „Spielen macht Schule“

Montessori-Schule Essing eine von 200 Gewinnern der Initative „Mehr Zeit für Kinder“ in Deutschland

Aufgeregt und neugierig nähern sich die Schüler dem Berg von bunten Kisten, der sich in der Schulaula auf einem der Mensatische auftürmt: „Was ist das? Dürfen wir das ausprobieren?“ Keine 10 Minuten später sind die Tische belebt. Es wird ausgepackt, aufgebaut, Regeln vorgetragen, gesteckt, gewürfelt, gedreht und bewundert.

Schon seit über einem Jahr wächst durch die Kooperation mit dem Waldritter-Südwest e.V. und der Stadtbücherei Kelheim die Sammlung unserer Gesellschaftsspiele auf mittlerweile über 250 Spiele an. Immer wieder zieht es unsere Schüler auf unseren Speicher, auf dem sich die Regale mit unserer „Ludothek“ verbergen. Regelmäßig finden Fereinprogramme wie das „Festival der Spiele“ und Freizeiten der Waldritter und bald sogar unsere eigenen Ferienfreizeiten statt, bei denen die Spiele immer wieder dabei sind oder gar im Mittelpunkt stehen.

Diese Konzepte und Initativen waren für die Jury von „Mehr Zeit für Kinder“ Anlass genug, uns als eine von 200 Grundschulen in ganz Deutschland im Wettbewerb „Spielen macht Schule“ auszuwählen.

Wir danken dem „Mehr Zeit für Kinder e.V.“ und den zahlreichen Spieleverlagen, wie Hasbro, Fischer-Technik, Kosmos, Haba und vielen mehr, die uns fast jeden zweiten Tag ein neues, großes Paket mit aktuellen, spannenden und fordernden neuen Spielen und Experimentierkästen schicken!

Spielend leicht lernen 

„Gute Spiele sind eine wichtige Ergänzung des schulischen Bildungsangebots. Kinder unterscheiden nicht zwischen Lernen und Spielen, sie lernen beim Spiel.“
Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Neurologe und Gründer des ZNL

Ziel der Initiative ist es, Kindern in Zeiten von erhöhtem Bildschirm-Konsum – ob TV, Gameboy oder PC – das klassische Spielen wieder näherzubringen. Denn Spielen ist nicht nur ein Grundbedürfnis eines jeden Kindes, sondern es ist zudem enorm wichtig für die geistige, soziale und motorische Entwicklung eines jungen Menschen – auch über das Kindergartenalter hinaus. Kurz: Spielen macht schlau!

Schon Kinder im Grundschulalter sind dem ständig wachsenden Einfluss von Bildschirmmedien wie Fernsehen, PC-Spielen und Konsolen ausgesetzt. Bewegung und Kreativität, wichtige Faktoren für die kindliche Entwicklung, bleiben dabei auf der Strecke.

Hintergrund des Projektes „Spielen macht Schule“ sind die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung. Sie zeigen, dass aktive Erfahrungen, wie sie das klassische Spielzeug bietet, förderlicher sind als die passive Erfahrungsvermittlung, die durchs Fernsehen stattfindet. Dem immer stärker werdenden Einfluss der Bildschirmmedien will die Initiative „Spielen macht Schule“ entgegenwirken.

Quelle: http://www.spielen-macht-schule.de/ziele.htm (vom 28.09.2017)

 

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