Erlebnisberichte

Besuch der Tropfsteinhöhle Schulerloch am 08.07.2016

Fast drei Wochen sind wir nun schon mit den Kindern komplett im Wald und haben viele große und kleine Abenteuer miteinander geteilt. Als krönenden Abschluss der Sommerwaldwochen 2016 steht heute der Besuch der Tropfsteinhöhle Schulerloch an. Aufgeregt und freudig versammeln wir uns unten am Parkplatz vor der Höhle. Als alle Kinder da sind, beginnt der Aufstieg. Auf halber Strecke machen wir eine kleine Trinkpause und dann werden die letzten „Höhenmeter“ erklommen.

Oben angekommen werden wir von der Geschäftsführerin und Inhaberin Veronika Gruber-Reinsch freundlich in Empfang genommen. Nun gilt es noch sich warm anzuziehen und dann werden die Taschenlampen aus den Rucksäcken geholt. Veronika Gruber-Reinsch zeigt den Kindern den Weg in die Höhle und dann stehen wir mittendrin. Als erstes stellen wir fest, dass es hier drinnen tatsächlich wesentlich kälter als draußen ist. Veronika erzählt den Kindern von einer geheimnisvollen Schatztruhe, die versteckt auf sie wartet. Im Taschenlampenlicht gehen wir gemeinsam durch die Höhle und staunen. Die Kinder haben große Freude dabei an einer bestimmten Stelle zu versuchen, das Wasser der Tropfsteine mit der Hand aufzufangen. Wichtig ist dabei die Tropfsteine selbst oder die Höhlenwand nicht zu berühren, damit alles gut weiterwachsen kann.

Immer tiefer gehen wir im Schein unserer Taschenlampen in die Höhle. Bizarre Muster und neue Entdeckungswelten tun sich vor uns auf. Ja was ist denn dort? Da blitzt die Schatztruhe hervor! In der Schatztruhe sind echte Tropfsteine und diesmal sogar welche zum Anfassen. Die sind ja innen hohl! Faszinierend! Weiter vorbei am größten Becherstalagmiten der Welt, treffen wir uns in einem Sitzdreieck und hören im Schein einer Kerze die Geschichte von Glis, dem Siebenschläfer, der sich im Weitsprung übte und dann mitten in die Tropfsteinhöhle purzelte, seinen ganzen Mut in der Dunkelheit zusammennahm und zum Held wurde. Andächtig und voller Begeisterung lauschen die Kinder Veronika Gruber-Reinsch. Ab diesem Herbst wird es die Geschichte von Glis auch als Bilderbuch freiverkäuflich geben. Da freuen wir uns schon drauf. Draußen vor der Höhle genießen wir das Spiel im Wald. Wow, was war das doch für ein toller Abschluss unserer Sommerwaldwochen.

 

Sommerwaldwochen 2016

Die Zeit vom 20. Juni – 08.Juli 2016 verbrachte das Montessori Kindergarten Essing komplett im Wald. In der ersten unserer insgesamt drei Waldwochen trafen wir uns am Tatzelwurm, um die Natur rund um die Klausenhöhlen zu erkunden. Die darauffolgenden zwei Waldwochen verbrachten wir in dem Waldgrundstück, welches wir immer an unseren wöchentlichen Waldtagen vom Kindergarten aus gut zu Fuß erreichen können. Den Kindern wurde viel Zeit und Raum gegeben, den Wald mit seinen Mitbewohnern zu erkunden und in selbst kreierten Rollenspielen der Phantasie freien Lauf zu lassen.

An einem der Waldtage begleitete uns Birgit Ulm, um ihr Kräuterwissen mit den Kindern zu teilen. In der Kräuterführung lernten die Kinder verschiedene Kräuter und deren Wirkung auf Mensch und Tier kennen. Später erhielten sie die Möglichkeit, mit der Waldfee Leona Scharfgabensalz herstellen.

Auch die Burg Randeck wurde von den Kindern besucht. Hierbei begleiteten uns Dieter Simon und Andreas Grünbeck. Gemeinsam drangen wir dort in neue Abenteuerwelten vor, lauschten den Geschichten rund um die Burg und genossen den herrlichen Ausblick hinab auf das Altmühltal. Vor der Burg konnten wir Hirsche und Hirschkühe bestaunen.

Ein Ausflug zur Tropfsteinhöhle Schulerloch durfte natürlich auch nicht fehlen.

Mittags wurde uns das Essen immer im Bollerwagen von Kindergarteneltern direkt in den Wald gebracht. Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die zum Gelingen dieser tollen Wochen beigetragen haben. Auch der Natur, die uns wieder so wunderbar empfangen hat!

20160630_105251

DSC00794

 

Brandschutzerziehung und Feuerwehrbesuch am 09.06.2016

Heute war Markus Schmaus von der freiwilligen Feuerwehr in Essing im Rahmen der Brandschutzerziehung zu Gast bei uns im Kindergarten. Schon viele Tage zuvor haben die Kinder diesem besonderen Erlebnis entgegengefiebert. Dann war es endlich soweit. Unter fachkundiger Anleitung des Feuerwehrmannes durften die Kinder eine Kerze mithilfe eines Streichholzes anzünden, im Rollenspiel einen Anruf bei der Leitstelle der Feuerwehr tätigen und hören wie es klingt, wenn die Feuermelder, die in jedem Haus angebracht sind, Feuer melden. Über die Feuerfluchttreppe ging es dann nach draußen und direkt zur frewilligen Feuerwehr Essing. Die Kinder durften das Haus besichtigen und erfahren was alles in einem Feuerwehrauto drin sein muss, damit es einsatzbereit ist. Daraufhin zeigte uns ein weiterer Feuerwehrmann wie man sich für einen Einsatz richtig ausrüstet, um selbst vor dem Feuer geschützt zu sein. Bei einer Brotzeit im Schulungsraum der Feuerwehr kam bei so manch einem Kind der Traum auf, wie schön es doch wäre im Feuerwehrhaus zu wohnen. Gestärkt von Brezen und Wienern durften wir im Feuerwehrauto zurück in den Kindergarten fahren. Was war das doch für ein erlebnisreicher Tag.

Liebe Feuerwehr Essing, wir danken euch von ganzem Herzen für euren Einsatz, eure Liebe zu den Menschen, Tieren und dem Leben.

Ihr leistet eine großartige und unersetzliche Arbeit! Danke dafür, dass ihr unsere Kinder heute mit diesem Erlebnis so reich beschenkt habt!

20160609_095847

 

Abenteuer Waldwoche im Frühling

Vom 11.04-15.04.2016 verbrachten die Kinder des Montessori Kindergartens Essing die gesamte Kindergartenzeit im Essinger Wald. Vielleicht konnte uns der ein oder andere am Morgen über den Tatzelwurm (geschwungene Holzbrücke in Essing) wandern sehen oder singen hören? Anbei ein kleiner Einblick in unsere erlebnisreichen Waldtage.

 Nachdem wir uns alle auf dem Wiesentreffpunktplatz eingefunden hatten und zwei Wildgänse wie jeden Morgen ihre Bahn über das Wasser flogen, marschierten wir zu den Klängen von „Im Frühtau zu Berge“ und „Das Wandern ist des Müllers Lust“ in den wunderschönen Wald. An jedem Tag suchten wir uns einen Waldspielplatz, an dem erst einmal ausgiebig Brotzeit gemacht wurde. Daraufhin erforschten wir die Natur und ihre Lebewesen, wurden zu Bergeinhörnern, Feuerwehrmännern und Honigbienen und balancierten mutig auf quer liegenden Baumstämmen. Aus morschen Holz formten wir die herrlichsten Schiffe und Kräne. Von einem besonders hohen Platz aus konnten wir auf die Baumkronen blicken. In einem Baum saß ein Storch. Wie klein er doch aus der Ferne aussah!

Besonders spannend waren auch die Höhlen die wir entdeckten. Vorsichtig und achtsam erkundeten wir sie mit unseren Taschenlampen. Zur Mittagsbrotzeit wurde uns das Essen von lieben Mamas mit dem Bollerwagen gebracht. Mit Blick auf die Burg Randeck ließen wir es uns schmecken und gut gehen. Gestärkt vom Essen halfen wir den Bollerwagen zurück zum Wiesentreffpunktplatz zu ziehen.

Glücklich umarmten wir unsere Mamas und Papas. Auf dem Nachhauseweg träumten wir von unserem ereignisreichen Tag.
Wir freuen uns schon jetzt auf die Sommerwaldwochen und auf den nächsten Waldtag (immer montags).

 

Frühling im Kindergarten

Der Frühling hält Einzug im Altmühltal und die Kinder beobachten voller Spannung, wie die Natur zu neuem Leben erwacht. Unser Bienenvolk,  welches in einem Bienenkasten in unserem Hof wohnt, beginnt auszufliegen, um den ersten Nektar zu suchen. An den Zweigen sind erste Knospen zu entdecken und die Vögel zwitschern herrlich von den Bäumen. Die Kinder flechten draußen mit unserer Hilfe an einem Weidenzaun weiter, der in liebevoller Elternarbeit vorbereitet wurde, um unser zukünftiges Kindergartenbeet vom Sandkasten abzutrennen. Gemeinsam überlegen wir welche Obst- und Gemüsesorten wir bald in den Garten einpflanzen können. Wie wäre es mit leckeren Erdbeeren? Vielleicht auch Himbeeren dazu und Erbsen, um zu beobachten, wie diese wachsen. Au ja, was für eine tolle Idee!

Gleichzeitig beginnen wir in unseren Gruppenräumen mit den Vorbereitungen des Osterfestes. Mit viel Hingabe bemalen die Kinder ausgeblasene Eier mit Fingerfarben. Auch Tonteller werden verziert und mit Erde befüllt um Grassamen darauf aussäen zu können. Jeden Tag prüfen die Kinder, ob das Gras schon wächst und gießen es fleißig.

Aber was ist das? Endlich hat das Gras angefangen zu wachsen und nun sind alle Tonteller auf einmal verschwunden! Aufgeregt stürmen die Kinder in unseren Hof und machen sich auf die Suche nach den bepflanzten Schalen. Was lugt den da hinter den Bäumen hervor? Unsere Schalen befüllt mit Osterleckereien! Freudig und sich gegenseitig zurufend laufen die Kinder in unser an den Hof angrenzendes Wäldchen.

Tatsächlich für jedes Kind und sogar für das Kindergartenteam gibt es ein Osternest. Da ist die Freude riesengroß.


Fasching 2016

Alles begann im Morgenkreis: Dort überlegten wir uns gemeinsam wie wir diese kunterbunte Zeit gestalten wollten. Die Kinder sprudelten nur so vor Ideen. Ganz oben auf der Liste stand der große Wunsch sich gegenseitig an einem vorbereiteten Schminktisch schminken zu dürfen, und das von Kind zu Kind. Wir können euch sagen, es kamen die allerherrlichsten Tiere, Fabelwesen und sogar gefährliche Piraten dabei heraus. Man stelle sich nun weiter vor wie zwei Einhörner, gemeinsam mit einem bärtigen Piraten mit Augenklappe am Tisch sitzend vor, die in den Händen farbenprächtige Girlanden hielten, die während des Bastelns immer länger wurden. Dann kam das Tigerkind auf die Idee eine Schnurdeko auf Fußhöhe zu spannen. Schon kurz darauf fand es mit den anderen gemeinsam heraus, dass es sinnvoll war diese Idee umzugestalten. So waren alsbald auch unsere Zimmerpflanzen prächtig dekoriert.

Dann konnte die gut vorbereitete Faschingsfeier losgehen. Alle kamen verkleidet: Polizisten, Prinzessinnen, Krokodile und andere Tiere, Gespenster, selbst entworfene Kreationen und Fabelwesen! Empfangen wurden die Kinder mit Musik und Lufballons. Der Tag war bestimmt von Musik und ausgelassenem Spielen, z.B. die Reise nach Jerusalem und das Tanzen des heißbegehrten Luftballontanzes. Auch das Luftschlangen Weitpusten machte allen viel Spaß. Zudem gab es wieder ein leckeres gesundes und süßes Buffet an dem wir uns bedienten.

Die Sterntaler – Weihnachten 2015

Gestern Abend war es endlich soweit. Voller Spannung warteten die Kinder im Theaterraum der Schule hinter dem Vorhang darauf, dass sich alle Eltern auf ihre Plätze setzten. Dann ging es los.

Der Vorhang wurde aufgezogen und zu sehen war eine Bühne übersät mit Sternen die am Himmel strahlten. Die Sterntalerkinder traten auf die Bühne. Sie teilten mit den armen Menschen getragen von den Klängen unserer weltbekannten Musiker, Brot und Mütze, woraufhin diese vor Freude mit ihnen tanzten. Dann gingen die Sterntalerkinder weiter in den Wald. Dort kümmerten sie sich um das kleine Rehkitz das im Schnee lag und fror, indem sie ihre Jäckchen als Decke auf es legten. Dem kleinen Uhuküken, welches aus dem Baumloch gefallen war, bauten sie ein warmes Nest. Und wie sie so standen und gar nichts mehr hatten, fielen auf einmal die Sterne vom Himmel. Ein Engel trat herbei und gab den Kindern ein neues Gewand aus allerfeinstem Linnen. Voller Freude kamen nun alle Menschen, Kinder und Tiere herbei um gemeinsam zu singen und zu tanzen:

„Wir wollen Frieden auf der Erde, wir wollen Frieden für unsere Welt,

dass für die Menschen mit dieser Hoffnung, sich die dunkle Nacht zum Tag erhellt.“

(Text: Detlev Jöcker)

Im Anschluss an das Theaterstück verteilten die Kinder Sternenlichter an die Zuschauer. Dann ging es in die Aula. Dort gab es Weihnachtsleckereien zu essen. Ein Schüler der Primaria 2 und Bruder eines unserer Kindergartenkinder sprang spontan als DJ ein und versorgte uns mit Musik und buntem Licht. Sogar die Nebelmaschine wurde in Gang gebracht.

Was war das doch für ein wunderbarer Abend.

Martinsfest im wunderschönen Altmühltal ~ Herbst 2015
SAM_1044

Den ganzen Herbst über sammelten die Kinder eifrig bunte Herbstblätter, um daraus wunderschöne Blätterlaternen zu gestalten. Dazu wurde zuerst ein Luftballon aufgeblasen, was ganz schön Puste brauchte. Daraufhin wurden mithilfe von Kleister abwechselnd Butterbrotpapierschichten und Herbstblätter aufgetragen. Voller Stolz übten die Kinder im Morgenkreis das Laternentragen mit einer echten Kerze.

Dann war es endlich soweit: Am Martinstag trafen sich Kinder, Eltern und das Team des Montessori Kindergartens am Tatzelwurm. Aber nanu, wo waren denn nur die selbstgebastelten Laternen? Schnellen Schrittes liefen die Kinder den Waldweg entlang bis sie zur unteren Klausenhöhle kamen. Was war das? Aus der Höhle drang ein schwacher Lichtschein. Vorsichtig betraten wir die Höhle und staunten. Die ganze Höhle war mit LED-Teelichten beleuchtet. In der Mitte der Höhle war eine Kerze aufgestellt. Die Eltern und Kinder versammelten sich um das Licht um die Geschichte der Laterne Lumina zu hören, deren Kerze im Wald von einem Windstoß ausgeblasen wurde. Lumina nahm all ihren Mut zusammen und ging weiter bis sie an eine Höhle gelangte in der eine Kerze brannte. Diese Kerze teilte mit Lumina das Licht und beide strahlten zusammen heller als je zuvor. Und wie von Zauberhand tauchten nun auch unsere selbst gebastelten Laternen auf. Nacheinander entzünden wir sie an der Kerze in der Mitte der Höhle und bestaunen wie es immer heller wurde mit jedem Licht das entzündet wurde. Gemeinsam singend zogen wir nun aus der Höhle und wanderten von Martinsliedern begleitet zurück nach Essing.

Im großen Garten von Familie Raab durften wir das Fest ausklingen lassen, uns am Lagerfeuer aufwärmen und uns mit leckeren Sachen vom Grill stärken. Ein herzliches Dankeschön an euch.

 

 

Kommentare sind geschlossen.