Presseberichte und Archiv

Kleine Chronik der Schule:

Im Mai des Jahres 1996 wurde der Verein „Ganzheitliches Leben und Lernen im Abenstal“ zum Zweck der Gründung einer „Freien Schule“ ins Leben gerufen. Im September 1999 startete der Schulbetrieb in einem mit vereinten Kräften renovierten Bauernhaus in Biburg als genehmigte Grundschule. 20 Kinder der 1.-4. Klasse begannen in einer jahrgangsgemischten Gruppe den Unterricht. Im nächsten Schuljahr wurde die Genehmigung für die Hauptschulstufe erteilt und die Beschulung auch für 5.Klässler fortgesetzt.
Mit wachsender Schülerzahl wurden passende Räumlichkeiten benötigt und schließlich in Essing gefunden. So zog die Schule im Sommer 2008 in das leerstehende Schulgebäude des Marktes Essing und änderte im gleichen Zuge den Schulnamen in „Schule für Ganzheitliches Leben und Lernen – frei nach Maria Montessori“.
Seit dem Schuljahr 2012/13 bietet die Schule einen offenen Ganztagsbetrieb an.
Im Frühjahr 2014 erwarb der Verein das Essinger Schulgebäude.

 

Projekte und Meldungen der vergangenen Jahre (aktuelle Berichte finden sie unter AKTUELLES):

 

Montessori-Schule Essing wird zur Handwerksschule

Am Sonntag, den 04. Februar veranstaltet die Montessori-Schule Essing von 14.00 bis 17.00 Uhr ihren alljährlichen Tag der offenen Tür. Zu diesem Anlass stellt die private Einrichtung die Besonderheiten der Montessori-Pädagogik der Öffentlichkeit als Alternative zur Regelschule vor.

In gleichem Zuge erklärt die Landtagsabgeordnete Frau Werner-Muggendorfer die Schule zu einer der ersten „Handwerksschulen“ in Bayern. Im „Bündnis für Bildung – Handwerk – Zukunft“ will die Schule zukünftig nicht nur viele praktische Projekte durchführen, sondern auch handwerkliche Grundkenntnisse vermitteln und interessierten Handwerksbetrieben als Partner des Bündnisses die Gelegenheit geben, sich den Schülern als Praktikums- und Ausbildungsbetriebe zu präsentieren.

Neben den Schulprofilen „Spielen macht Schule“, „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und „Umweltschule“ schreibt sich die Montessori-Schule in Essing nun auch „Handwerksschule“ ganz weit oben auf die Fahne. So bekennt sich die Schule, ähnlich naturwissenschaftlichen, musischen oder sprachlichen Schulen, als eine der ersten in Bayern als Handwerksschule zum Handwerk.

Mit dem „Bündnis für Bildung-Handwerk-Zukunft“ will man dem ungerechtfertigt schlechten Image des Handwerks entgegenwirken. So soll durchgängig von der ersten bis zur neunten Klasse in Bereichen wie Werken, Technik, Hauswirtschaft, Textil und Kunst, aber auch im offenen Ganztagsangebot, Lust auf das Handwerk gemacht werden.

Projekte werden nicht durchgeführt, um ein Projekt gemacht zu haben, sondern sie müssen einen Sinn ergeben, der insbesondere für die Kinder einen praktischen Bezug mit sich bringt.

Ab der fünften Klasse ist es bereits erlaubt, sich Berufspraktika zu suchen, die dem Alter entsprechend möglich sind. Ab der sechsten Klasse stehen Pflichtpraktika an. Ein Höhepunkt ist die sogenannte „Große Arbeit“ in der achten Klasse, bei der die Schüler selbstständig einen Mentor wählen und mit seiner Unterstützung über mehrere Monate an einer praktischen Arbeit verbringen müssen. Diese „Große Arbeit“ wird dann vor einem öffentlichen Publikum und einer speziell ausgewählten Jury in einem Erfahrungsbericht vorgestellt und anschließend präsentiert.

Wer die Schule nach der neunten Klasse verlässt soll insbesondere ein gutes handwerkliches Grundverständnis erworben haben, dass nicht nur eine optimale Voraussetzung für eine Handwerkslehre, sondern auch eine gute Grundlage für ein späteres Studium legt.

Wer mehr über die Handwerksschule und das „Bündnis für Bildung-Handwerk-Zukunft“ erfahren oder es sogar als Partnerbetrieb unterstützen möchte, kann sich auf der Homepage der Montessori-Schule informieren oder unter info@montessori-essing.de Informationen anfordern. Bereits ein gutes Dutzend handwerkliche Betriebe haben sich dem Bündnis angeschlossen und loben die Initiative der Schule.

„Je mehr Handwerksbetriebe sich zu dem Bündnis bekennen, desto mehr wird die Einrichtung bewirken können, um ein Zeichen für das Handwerk zu setzen“ erklärt Dieter Simon, Hausherr und Begründer der Initiative: „Auch die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz beschreibt die Initiative als unterstützenswert.“

Finden Sie mehr Informationen auf der Seite der Handwerksschule.

 

 

-Pressebericht Mittelbayrische Zeitung vom 31. Januar 2018-

-Pressebericht Donaukurier vom 03. Februar 2018-

 

Wollt ihr uns veräppeln?

Aus einer „Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit“ hat die Montessori-Schule Essing gleich zwei gemacht. Unterstützt und angeregt von der AOK haben wir das Motto „Wollt ihr uns veräppeln?“ gewählt, um anhand des Lieblingsobstes der Deutschen, dem Apfel, Themen wie bio, regional, saisonal, nachhaltig und fair zu erarbeiten. Die Früchte der Arbeit durfte dann zuletzt die Tafel in Kelheim davontragen.

Nachdem die schuleigene Streuobstwiese dieses Jahr nur einen Baum hatte, der Früchte trug, begann alles mit einem Besuch des Bioland-Streuobsthofes von Bauer Stöckl in Rohr. Dort durften die Montessori-Schüler der vierten bis sechsten Klasse nicht nur die Äpfel vom Baum schütteln, sondern auch gleich noch frischen Apfelsaft daraufs pressen. Das Interesse zum Thema Apfel war geweckt.

Wieder zuhause an der Essinger Schule wird das Thema fächerübergreifend und vom Kindergarten bis zur Quali-Klasse zusammen mit der Ernährungsexpertin Eva-Maria Pröbster von „Vitale Kochlust“ angepackt. In Musik, Werken, Ethik, AWT, Biologie, im Deutschunterricht und natürlich auch im Fachbereich Soziales dreht sich alles nur noch um dem Apfel.

So banal das Thema eingangs wirkt, so tiefgründig wird es dann bei näherer Betrachtung. Warum gibt es bei uns Äpfel aus Neuseeland, wenn diese auch in Deutschland wachsen? Sind Äpfel von Übersee für unser Klima schädlicher als unsere eigenen, die aber monatelang im Kühlhaus eingelagert werden? Was bedeuten die verschiedenen Bio-Siegel und wo liegen die Unterschiede? Bio oder regional? Wieviel Obst sollten wir täglich zu uns nehmen? Wieviel andere Lebensmittel?

Schnell erkennen die Schüler, dass die gewonnenen Erkenntnisse genauso auf andere Produkte, wie Tomaten und Erdbeeren zu übertragen sind.

Während einige fleißig an Vorträgen und Plakaten arbeiten, sind andere in der Küche beschäftigt. Apfel-Kürbis-Aufstrich, Apfelmuffins und Apfelmus. Alles von den Streuobstwiesen des Apfelbauern aus Rohr.

Doch die Freude über die leckeren Herbstfrüchte sollte nicht alleine bei den Schülern bleiben. So wurde, was übrig war, noch vor den Ferien und als Abschluss der Gesundheitswochen von den Schülersprechern der Schule an Frau Kuffer und ihre Helferinnen von der Tafel in Kelheim übergeben.

Aus einer „Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit“ hat die Montessori-Schule Essing gleich zwei gemacht. Unterstützt und angeregt von der AOK haben wir das Motto „Wollt ihr uns veräppeln?“ gewählt, um anhand des Lieblingsobstes der Deutschen, dem Apfel, Themen wie bio, regional, saisonal, nachhaltig und fair zu erarbeiten. Die Früchte der Arbeit durfte dann zuletzt die Tafel in Kelheim davontragen.

Nachdem die schuleigene Streuobstwiese dieses Jahr nur einen Baum hatte, der Früchte trug, begann alles mit einem Besuch des Bioland-Streuobsthofes von Bauer Stöckl in Rohr. Dort durften die Montessori-Schüler der vierten bis sechsten Klasse nicht nur die Äpfel vom Baum schütteln, sondern auch gleich noch frischen Apfelsaft daraufs pressen. Das Interesse zum Thema Apfel war geweckt.

Wieder zuhause an der Essinger Schule wird das Thema fächerübergreifend und vom Kindergarten bis zur Quali-Klasse zusammen mit der Ernährungsexpertin Eva-Maria Pröbster von „Vitale Kochlust“ angepackt. In Musik, Werken, Ethik, AWT, Biologie, im Deutschunterricht und natürlich auch im Fachbereich Soziales dreht sich alles nur noch um dem Apfel.

So banal das Thema eingangs wirkt, so tiefgründig wird es dann bei näherer Betrachtung. Warum gibt es bei uns Äpfel aus Neuseeland, wenn diese auch in Deutschland wachsen? Sind Äpfel von Übersee für unser Klima schädlicher als unsere eigenen, die aber monatelang im Kühlhaus eingelagert werden? Was bedeuten die verschiedenen Bio-Siegel und wo liegen die Unterschiede? Bio oder regional? Wieviel Obst sollten wir täglich zu uns nehmen? Wieviel andere Lebensmittel?

Schnell erkennen die Schüler, dass die gewonnenen Erkenntnisse genauso auf andere Produkte, wie Tomaten und Erdbeeren zu übertragen sind.

Während einige fleißig an Vorträgen und Plakaten arbeiten, sind andere in der Küche beschäftigt. Apfel-Kürbis-Aufstrich, Apfelmuffins und Apfelmus. Alles von den Streuobstwiesen des Apfelbauern aus Rohr.

Doch die Freude über die leckeren Herbstfrüchte sollte nicht alleine bei den Schülern bleiben. So wurde, was übrig war, noch vor den Ferien und als Abschluss der Gesundheitswochen von den Schülersprechern der Schule an Frau Kuffer und ihre Helferinnen von der Tafel in Kelheim übergeben.

 

Bio-Streuobst-Hof

Klar gibt es genügend Obst im Supermarkt – aber die frischesten Früchte bekommt man eben direkt von der Obstwiese. Aus diesem Grund sind wir als Prim II am 19.10. der Einladung der Familie Stöckl gefolgt und haben für den Apfeltag am 27.10. bei ihnen fleißig Äpfel gesammelt.  Auf ihrer Streuobstwiese hat uns Frau Stöckl zusammen mit ihrer Gänseschar, die dort ihr Gehege hat, empfangen. Dort hat sie uns erklärt, dass es viele verschiedene Apfelsorten gibt. Jede Sorte hat eigene Merkmale – so wie auch jedes Kind bestimmte  Eigenschaften hat. Wir wurden zu einzelnen Apfelbäumen geführt und schüttelten sie, bis genug Obst für unsere Körbe herab fiel. Danach zeigte man uns auch Kirsch-, Nuss- und Birnbäume. Nachdem wir uns dann noch von den Gänsen verabschieden konnten, ging es hinüber zum Hof der Stöckls. Bis zu 80 kg Äpfel konnten wir dort in einen Bottich geben. Aus diesem wurde das Obst dann über ein Förderband in die Presse gegeben. Heraus kam leckerer Apfelsaft, den wir in viele leere Flaschen einfüllen konnten. Damit es besonders lecker wurde, hatten wir verschiedene Apfelsorten zusammen gemischt. Wir konnten den Saft auch gleich selbst probieren und nebenbei auch eine Apfelhitparade durchführen. So fanden wir heraus, welche von drei bestimmten Apfelsorten uns am besten schmeckt. Bewertet wurden das Aussehen, der Duft und der Geschmack. Es gewann die Sorte „Wiltshire“ und eine Sorte, die selbst für Frau Stöckl als unbekannt gilt.

Weiter geht’s mit dem Thema „Apfel“ am kommenden Freitag, wenn am Mittag alle Ergebnisse unserer drei Schülergruppen in der Aula präsentiert werden!

 

Festival der Spiele

Die Montessori-Schule Essing lädt ein zum 5. Festival der Spiele, auch diesmal wieder in Kooperation mit der Bücherei Kelheim am Samstag & Sonntag von jeweils 14:00 bis 18:00

Die Veranstaltung ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung.

Es ist vom Klassiker bis zur Spieleneuheit alles dabei. Das Repertoire umfasst Kartenspiele, Denk- und Geschicklichkeitsspiele, Quizspiele, Partyspiele, Glückspiele und natürlich auch Strategiespiele. Eingeladen zum Ausprobieren und Vertiefen sind wie immer alle Spielefreunde von 9 bis 99 Jahr.

Zudem wird die Veranstaltung von fast einem Duzend Spielehersteller wie Kosmos, Hasbro Gaming, Pegasus Spiele, Zoch, Huch, Lookout Spiele oder auch Clicker Spiele unterstützt.os, Hasbro Gaming, Pegasus Spiele, Zoch, Huch, Lookout Spiele oder auch Clicker Spiele und dem Drogeriemarkt Müller in Kelheim unterstützt.

 

 

Schule ohne Rassismus

Zwölf Herkunftsnationen konnten die 56 Schüler der Montessori-Schule auf Anhieb in ihrer Ahnengalerie ausfindig machen. Und dennoch ist Rassismus kein Thema im Essinger Schulhaus. So waren Herrn Martin Birkner von der Aktion und Landrat Neumeyer, der der Schule als Pate zur Seite steht, gerne bereit die Plakette „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu übergeben.

„Als wir uns im letzten Jahr dazu entschieden haben, neben der Umweltschule auch Schule ohne Rassismus zu werden wussten wir noch gar nicht, mit welchem Projekt wir an den Start gehen wollten.“ berichtet der pädagogische Leiter der kleinen Privatschule Dieter Simon.

„Nahezu alle Kinder hatten die Einverständniserklärung, Schule ohne Rassismus werden zu wollen, unterschrieben, aber Rassismus ist auch tatsächlich bislang praktisch kein Thema an unserer Schule. Und das obwohl wir, wir haben mal ein bisschen oberflächlich recherchiert, knapp ein Dutzend Nationen in unserem kleinen Haus vereinen.

Dies spiegelt aber auch die Montessori-Szene als Ganzes wieder.

Rund 80 Montessori-Schulen alleine in Bayern, 400 in Deutschland und 40.000 in der ganzen Welt zeigen, dass Montessori-Pädagogik nicht nur eine aktuelle und lebendige Pädagogik, sondern auch international ist.“

Darum haben Lehrer und Schüler nun kurzerhand beschlossen Rassismus zum Thema zu machen. Jedes Kinde und jeder Lehrer der Schule hat nun den Auftrag, in den nächsten Monaten ein wenig in seiner Ahnengalerie zu forschen und vorzustellen, wo man überall herkommt oder aktuell sogar noch Verwandtschaft hat. Steckbriefe, Stammbäume… alles findet seinen Platz an der Korkwand in der Essinger Aula. Im Mittelpunkt steht dabei eine Weltkarte, auf der mit roten Pins all die Länder markiert werden, die dabei Erwähnung finden. Schon bei der ersten kleinen Runde sind fast alle Kontinente mit den roten Pins versehen.

„Wir sind eine bunte Schule. Und das ist auch gut so.“

 

Führung zu natürlichen Kreisläufen Wald

Walderlebniszentrum Sinzing bei Regensburg.

Orientierung im Nebelwald statt Reise durch die Morgenröte:

Förster Koch und seine beiden Assistenten begrüßen uns vor dem Holzhaus des Walderlebniszentrums bei Regensburg (Sinzing / Riegling).

Viele erwarten nicht nur Spaß und Infos im Wald, sondern auch, dass es im Laufe des Vormittags sonniger und wärmer wird.

Zum Glück erfüllen sich alle diese Wünsche recht bald.

Zwischen spielerischen Aufwärmübungen und Stationen über natürliche Kreisläufe im Wald machen wir auch eine Brotzeit in einem großen Tipi. Dabei dürfen wir uns wie echte Waldindianer fühlen.

Zum Abschluss kann jeder nochmal seinen Mut unter Beweis stellen bei einer kleinen Kletterstation.

Der Wald ist eben immer ein Erlebnis!

 

Schulwald-Detektive auf Schatzsuche

Station 1 ist nur der Anfang! Die Schüler werden zu einer Reihe von Aktionen eingeladen. Spielerisch soll der Spaß am Wald geweckt werden.

Schon bei der zweiten von zehn Stationen wollen alle zusammen möglichst schnell den Schatz finden und toben sich aus. Es geht über einen langen liegenden Baumstamm über einen fiktiven Teich. Die Kinder balancieren vorsichtig und springen das letzte Stück ans rettende Ufer.

Danach tappen die Schüler heimlich und leise ein Stück weit die Schweigeroute entlang – echte Detektive dürfen ja keinen Pieps von sich geben, wenn es mal drauf ankommt.

Erst hört man nichts – und anschließend sieht man nichts mehr! Mit einer Augenbinde wird ein Schatzsucher von einem anderen zu einem bestimmten Baum geführt. Dieser wird erfühlt. Dann wird der „blinde“ Detektiv wieder ein Stück weit weg geführt und soll nun sehend erraten, welcher Baum es wohl war. Alle geschafft? Dann geht’s weiter!

Gesucht wird nun etwas zu einer bestimmten Eigenschaft, b. B. etwas Glattes, Weiches, etc. Im Wald eine Sache in Rot zu finden wird am Schluss hier schwierig, aber aufmerksamen Detektiven entgeht eben nichts.

Sportlich muss man auch sein, wenn ein Schatz zu finden ist. Mit einem etwas dickeren Ast zwischen den Knien wackeln die Kinder auf dem Waldweg um die Wette, wer es am weitesten schafft.

Dann wird es wieder dunkel – dieses Mal geht es an einem Seil entlang von Baum zu Baum.

Jetzt braucht jeder einen Partner und zwei Stöcke zum Balancieren von kleineren Stöcken.

Wer schafft die ganze Strecke ohne sie fallen zu lassen?

Bald ist es geschafft!

Ein Kreis wird gebildet und jeder muss ein Stück vom Tau spannen. Die Gruppe kann es schön ausbalancieren.

Endlich an der letzten Station!

Der Schatz ist nicht einfach zu erreichen: er liegt geschützt in einem See aus gedachter heißer Lava. Wer kann den Schatz heben ohne in die heiße Glut zu fallen? Ein besonders mutiges Mädchen hangelt sich über eine Slackline und ein paar liegende Baumstämme.

Auch auf dem Rückweg gilt höchste Vorsicht!

Die Gruppe jubelt schließlich und teilt den süßen Schatz untereinander auf.

Es sollte nicht die letzte Aktion zum Thema „Wald“ bleiben.

 

Montessori-Schule Essing eine von 200 Gewinnern der Initative „Mehr Zeit für Kinder“ in Deutschland

Aufgeregt und neugierig nähern sich die Schüler dem Berg von bunten Kisten, der sich in der Schulaula auf einem der Mensatische auftürmt: „Was ist das? Dürfen wir das ausprobieren?“ Keine 10 Minuten später sind die Tische belebt. Es wird ausgepackt, aufgebaut, Regeln vorgetragen, gesteckt, gewürfelt, gedreht und bewundert.

Schon seit über einem Jahr wächst durch die Kooperation mit dem Waldritter-Südwest e.V. und der Stadtbücherei Kelheim die Sammlung unserer Gesellschaftsspiele auf mittlerweile über 250 Spiele an. Immer wieder zieht es unsere Schüler auf unseren Speicher, auf dem sich die Regale mit unserer „Ludothek“ verbergen. Regelmäßig finden Fereinprogramme wie das „Festival der Spiele“ und Freizeiten der Waldritter und bald sogar unsere eigenen Ferienfreizeiten statt, bei denen die Spiele immer wieder dabei sind oder gar im Mittelpunkt stehen.

Diese Konzepte und Initativen waren für die Jury von „Mehr Zeit für Kinder“ Anlass genug, uns als eine von 200 Grundschulen in ganz Deutschland im Wettbewerb „Spielen macht Schule“ auszuwählen.

Wir danken dem „Mehr Zeit für Kinder e.V.“ und den zahlreichen Spieleverlagen, wie Hasbro, Fischer-Technik, Kosmos, Haba und vielen mehr, die uns fast jeden zweiten Tag ein neues, großes Paket mit aktuellen, spannenden und fordernden neuen Spielen und Experimentierkästen schicken!

Spielend leicht lernen 

„Gute Spiele sind eine wichtige Ergänzung des schulischen Bildungsangebots. Kinder unterscheiden nicht zwischen Lernen und Spielen, sie lernen beim Spiel.“
Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Neurologe und Gründer des ZNL

Ziel der Initiative ist es, Kindern in Zeiten von erhöhtem Bildschirm-Konsum – ob TV, Gameboy oder PC – das klassische Spielen wieder näherzubringen. Denn Spielen ist nicht nur ein Grundbedürfnis eines jeden Kindes, sondern es ist zudem enorm wichtig für die geistige, soziale und motorische Entwicklung eines jungen Menschen – auch über das Kindergartenalter hinaus. Kurz: Spielen macht schlau!

Schon Kinder im Grundschulalter sind dem ständig wachsenden Einfluss von Bildschirmmedien wie Fernsehen, PC-Spielen und Konsolen ausgesetzt. Bewegung und Kreativität, wichtige Faktoren für die kindliche Entwicklung, bleiben dabei auf der Strecke.

Hintergrund des Projektes „Spielen macht Schule“ sind die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung. Sie zeigen, dass aktive Erfahrungen, wie sie das klassische Spielzeug bietet, förderlicher sind als die passive Erfahrungsvermittlung, die durchs Fernsehen stattfindet. Dem immer stärker werdenden Einfluss der Bildschirmmedien will die Initiative „Spielen macht Schule“ entgegenwirken.

Quelle: http://www.spielen-macht-schule.de/ziele.htm (vom 28.09.2017)

 

Klassenbildung extrem

Die Schüler unserer siebten bis neunten Klasse bekamen zu Schulbeginn direkt eine sehr herausforderne Aufgabe.

In der zweiten Woche sollten sie völlig selbstständig einen Ausflug in ein Schullandheim oder etwas Ähnliches, mit An- und Abreise, Programm und Verpflegung planen.

Letztlich entschieden sie sich für das Naturfreundehaus Alpiner Steig in Schönhofen.

Mittwoch früh war alles gepackt und verstaut und nachdem man angekommen war war die Zimmerverteilung auch schnell geklärt.

Neben einer Wandung, Gesellschaftsspielen und einem Kinoabend standen auch Teamspiele auf dem Programmzettel. So mussten die Jungs und Mädels zu zweit auf einer 50 mm dünnen Slackline 20 cm über dem Boden balancieren und auch noch aneinander vorbeikommen. Alles was sie zur Hilfe nehmen durften, war das Ende eines Kletterseils, dass über eine Umlenkrolle mit dem Partner verbunden war.

Am nächsten Tag galt es eine noch schwerere Herausforderung zu überwinden. Die Mittel, die zur Verfügung standen waren einfach: ein Seil und ein Brett. Das Seil wurde auf etwa 1,40 Meter Höhe gespannt. Aufgabe war es nun den kompletten Klassenverband nur mit Hilfe des Bretts über das Seil zu bringen. Kraft, Vertrauen, Mut und ganz viel Grübeln war angesagt!

 

Besuch auf der MS Wissenschaft

Gleich der zweite Schultag startet für unsere Kinder mit einem Ausflug zur „MS Wissenschaft“.

Das Museumsschiff legt mit seiner Sonderausstellung „Meere und Ozeane“ in Riedenburg an und lädt zum Staunen und Ausprobieren ein. Mit großem Interesse experimentieren unsere Schüler an den modernen Exponaten, die Auskunft über die Wichtigkeit und Herrlichkeit, aber auch die Gefahren rund um diese großen Lebensräume geben.

 

 

 

Herzlich Willkommen im neuen Schuljahr

Große Augen, stolze Kinder und riesige Schultüten prägten heute früh, wie in vielen bayrischen Schulen, auch unseren ersten Schultag.

Mit zwei schuleigenen Willkommensliedern und einem kleinen Gedicht wurden die zwölf neuen Schüler in unserer Montessori-Schulfamilie in Essing wilkommengeheißen.

Neun ABC-Schützen betraten neugierig die neuen Klassenzimmer unserer jahrgangsgemischten Primaria I (1. bis 3. Klasse). Diese wurden von den alteingesessenen Schülern der zweiten und dritten Klasse in Empfang genommen und beherzt einmal durch das ganze Schulhaus geführt.

Neben dem Ankommen und Kennenlernen stehen für unsere Schüler schon gleich die ersten Aktionen und Projekte vor der Tür. So geht es morgen zur MS Wissenschaft nach Riedenburg, um dort etwas über die Weltmeere zu erfahren. In der nächsten Woche werden unsere Kleinen die Umgebung der Schule inklusive Schulwald, Burg Randeck und dem Essinger Tatzelwurm erforschen, während die großen Schüler ihre Projektwoche mit Übernachtungen komplett eigenständig konzipieren, vorbereiten und auch durchführen.

 

Lustig war’s!!! 🙂 der Fasching!

Ausgerechnet am 5. Februar wurde die 5. Jahreszeit bei uns an der Schule gefeiert – der Fasching!

Wer nicht dabei war, hat etwas verpasst, kann aber jetzt ein bisschen nachlesen, was denn so los war:

Richtig gestartet wurde um halb neun. Da waren alle von uns in der Aula und hatten sich mit Limbo schon etwas warm gemacht. Manche hatten sich sogar die Haare gefärbt. Die Kostüme wurden sowieso stolz hergezeigt.

Um neun haben dann alle zu den Liedern getanzt, die unsere DJ-Gruppe  auflegte. Lose gab es auch zu kaufen, aber dazu später mehr.

Eine Stunde später gab es wieder Musik – dieses Mal aber anders und zwar in Form eines Rätsels. Nach der Reihe wurde bekannte Musikthemen von Serien und Filmen vorgespielt und zwei Gruppen mussten dann ganz schnell erraten, wie der Titel hieß. Wer schnell und richtig getippt hatte, bekam einen Punkt. Außerdem spielte man Zeitungsfalten, Luftballontanz und das Schokoladenspiel. Lecker! Ihr kennt das hoffentlich oder könnt euch daran erinnern. Nein? Also es ging so, die Kinder mussten Schokolade, die mit einer Zeitung umwickelt war, öffnen, und zwar mit einem stumpfen Messer. Das ist allerdings nicht so einfach, denn dabei hat man dicke Handschuhe an. Ach ja, um das spielen zu können, braucht man auch einen Würfel, denn du musst eine Sechs würfeln, damit du ran darfst, und ein stumpfes Messer plus einen dicken Handschuh sowieso.

Die besten Kostüme wurden auf der Bühne noch einmal präsentiert und beklatscht.

Dann wurde es spannend: die Verlosung fand statt! Wir bekamen Preise für unsere Verlosung von der Raiffeisenbank, der AOK und dem Drogerie-Markt Müller, noch dazu bekamen wir Preise von Rudolf Röckl, dem Großvater einer Schülerin, jeder konnte ein Los kaufen. Nachdem alle Preise verkauft waren, wurden die Zahlen von 1 bis 200 aufgerufen. Die Schüler konnten dann auf die Bühne gehen und haben ihre Preise abgeholt. Unser Hauptpreis war ein Selfiestick, den bekam eine Schülerin der Primaria 2, sie schenkte ihn ihrer Mutter.

Gegen Mittag kamen dann die heiß ersehnten Pizzen. Um die auch gemütlich verdauen zu können, sahen wir einen Film, natürlich einen lustigen. So ließen wir diesen besonderen Schultag noch ausklingen und starteten gut gelaunt in die Ferien!

Eine Feier funktioniert natürlich nur mit einem guten Team. Deswegen ein Danke an alle, die geplant, gesponsort und mitgeholfen haben!

Die Pressegruppe grüßt mit einem lauten „Helau“!

 

Besuch im Deutschen Museum

DSC_0054Schon am ersten Schultag des neuen Jahres begaben sich die Schülerinnen und Schüler der Prim2 mit ihren Lehrern und einigen Eltern auf den Weg nach München, um dort verschiedene Ausstellungen des deutschen Museums zu besichtigen. Nach einer circa einstündigen Fahrt erreichten wir unser Ziel. Unsere erste gemeinsame Ausstellung zum Thema Anthropozän sollte sich als vielfältig und abwechslungsreich herausstellen. Das Anthropozän stellt einen neuen Zeitabschnitt in der Erdgeschichte dar, in der der Mensch einen prägenden Einfluss auf biologische, atmosphärische und geologische Prozesse des blauen Planeten hat. So gab es zum Beispiel zu sehen, wie der Mensch aktiv in die Tierzucht eingreift, neue “verbesserte” Arten kreiert, Turbomasthühnchen erschafft oder etwa  Hochleistungsmilchkühe züchtet, die ein vielfaches an Milch geben können als die ursprüngliche Kuh es jemals vermochte.

Zudem wurde die Frage gestellt, wie man in Zukunft etwa 10 Milliarden Menschen auf der Erde ernähren soll. Dass dabei auch Insekten eine wichtige Rolle spielen könnten, wurde von den Kindern mit wenig Begeisterung wahrgenommen.
Weitere Exponate setzten sich mit den Themen Umwelt und Umweltveränderung, Mobilität, Transport und Urbanisierung auseinander.

Nach dieser Ausstellung begaben wir und auf den Weg in die Altamira-Höhle beziehungsweise in deren maßstabsgetreuen Nachbau. Die Höhle wurde 1868 durch einen Zufall im spanischen Kantabrien entdeckt. An deren Decke befinden sich 11.000 bis 16.000 Jahre alte Malereien von Rindern, Bisons und Rehe. Neben der Höhle gab es weitere Gebrauchsgegenstände der damaligen Urzeitmenschen zu besichtigen.

Im Anschluss daran konnten sich die Kinder selbstständig auf Entdeckungsreise durch das deutsche Museum begeben. Hoch im Kurs standen hierbei die Ausstellungen zum Thema technisches Spielzeug, Starkstromtechnik, Pharmazie oder ein Nachbau eines Kohlebergwerks.

Noch einem kurzen Besuch im Museumsshop und schon begaben wir uns, nach viel zu kurzen 4 Stunden, auf die Heimfahrt.

 

Zurück in die Steinzeit

DSC_0082Am Freitag dem 15. Januar machte sich die Primaria2 gemeinsam mit ihren Lehrern und einigen Eltern auf in ein bronze- und steinzeitliche Dorf im schönen Altmühltal. Der Verein “Alcmona – Förderverein vorgeschichtliches Erlebnisdorf Dietfurt e.V.” hat es sich aufgrund der historischen Funde aus der Stein-, Eisen-, und Bronzezeit im Raum Dietfurt zur Aufgabe gemacht, ein detailgetreues Dorf nachzubauen. Noch im Mittelalter hieß die Altmühl „Alcmona“, was so viel wie “langsames Wasser” bedeutet.

Im Schneetreiben erreichten wir das Gelände des Vereins und waren froh, gleich in das historische Langhaus eintreten zu dürfen, in dem wir dann eine kurze Einführung über die Besonderheiten des Gebäudes erhielten. Bei einem wärmenden Lagerfeuer teilten die zwei kompetenten und erfahrenen Alcmona-Vereinsmitglieder die Kinder in zwei Gruppen auf. Jede Gruppe erhielt eine kleine Führung, in der die besondere Bauweise der Häuser erklärt wurde. Anschließend erfuhren die Kinder mehr über die Lebensweise der Menschen vor Ort. So wurde zum Beispiel in selbstgebauten Kanus aus einem großen Stück Stamm gefischt, oder die Schülerinnen und Schüler konnten eine steinzeitliche Speerschleuder DSC_0057ausprobieren. Zudem erfuhren die Kinder noch wie die damaligen Menschen Mehl mahlten, Leinen herstellten, Stoffe färbten, Bronze gossen oder Waffen zur Jagt herstellten.

Gegen halb 12 versammelten sich die beiden Gruppen wieder im Langhaus, wo sie sich am gemütlichen Lagerfeuer aufwärmten und heißen Tee tranken. Dort erschien dann eine bronzezeitlich gekleidete Frau, mit der die Kinder abschließend Ketten aus Bernstein bastelten und mit nach Hause nehmen durften.

 

 

Schüler der Montessorischule Essing bei Kunstwettbewerb geehrt

DSC_0345Auch in diesem Jahr stellten sich einige Schüler der Montessorischule Essing dem Thema des jugend creativ Wettbewerbs, das da lautete: „Fantastische Helden und echte Vorbilder: Wer inspiriert dich?“. Der jugend creativ Wettbewerb, der von den Volksbanken Raiffeisenbanken gegründet wurde, wird in diesem Jahr zum 46. Mal ausgetragen. Wer zunächst auf lokaler Ebene auf den oberen Plätzen liegt, hat die Chance auf eine Teilnahme am überregionalem Kunstwettbewerb. Zur Preisverleihung, welche von Frau Ziegler der Raiffeisenfiliale Essing durchgeführt wurde, versammelte sich die gesamte Schulgemeinde um der Verleihung beizuwohnen.

Wer einmal einen Blick in die Montessorischule werfen will, ist am 6. März recht herzlich zum Tag der offenen Tür eingeladen. Dort wird unter anderem das Theaterstück „die zertanzten Schuhe“ aufgeführt. Ein kleiner Vorgeschmack auf die Kulisse lässt sich bereits auf dem Gewinnerfoto erahnen.

 

„jugend creativ“-Gewinner aus Kelheim beim Landesentscheid

Kelheim, 06.05.2016 Lukas  aus Kelheim von der Montessorischule in Essing ist beim 46. Internationalen Jugendwettbewerb „jugend creativ“ der Volksbanken und Raiffeisenbanken mit einem Landespreis ausgezeichnet worden. Mit seinem Bild überzeugte der 12-jährige Lukas die Jury in München und belegte in seiner Altersgruppe den 2. Platz. Für seine kreative Leistung gewann er ein hochwertiges Tablet.

Bayerweit reichten rund 160.000 Kinder und Jugendliche an 2.000 Schulen ihre Bilder, Kurzfilme und Quizlösungen ein. Mit dem Motto „Fantastische Helden und echte Vorbilder: Wer inspiriert dich?“ stand der Wettbewerb in diesem Jahr ganz im Zeichen von Heldentaten und persönlichen Idolen.

„Ein grafisch interessantes Blatt. Eine zentrale Figur ist mit dem Filzstift mit kräftigen Linien umrissen als handele es sich um einen Holz- oder Linolschnitt. Daneben schildern zarte Linien eine Umgebung bestehend aus Straßen, Häusern, Bergen mit Bäumen und etlichen amüsanten Details aus denen Erzählfreude spricht“, kommentierte der Landesjuryvorsitzende, Prof. Dr. Diethard Herles von der Universität Landau/Pfalz, den Gewinnerbeitrag von Lukas Wagner.

Bild LukasZur herausragenden Leistung gratulierte dem kreativen Kopf auch die Raiffeisenbank Bad Abbach-Saal eG, die den Jugendwettbewerb in der Region seit jeher unterstützt. „Wir freuen uns ganz besonders, dass mit Lukas einer der Gewinner aus unserem Geschäftsgebiet kommt und wünschen ihm für die kommende Wettbewerbsrunde auf Bundesebene viel Erfolg“, so Bankvorstand Christoph Schweiger. Am 23. und 25. Mai entscheidet die Bundesjury in Berlin über die deutschlandweiten Gewinner. Das große Finale mit der Auszeichnung der internationalen Sieger findet im Juni in Luxemburg statt.

Mit rund einer Million Teilnehmern jährlich zählt „jugend creativ“ zu den größten Jugendwettbewerben weltweit. Seit über 40 Jahren richten Genossenschaftsbanken in sieben europäischen Ländern den Wettbewerb aus, zu denen neben Deutschland noch Finnland, Frankreich, Italien/Südtirol, Österreich, Luxemburg und der Schweiz gehören.

Quelle: Raiffeisenbank

 

Auf den Spuren der Römer durch Regensburg

Prim2 erobert Regensburg und dann die (Boulder)Welt

Am 15.3. 2016 machte sich die Primaria 2 zu einem besonderen Ausflug bereit. Es sollte nach Regensburg gehen, wo sich die SchülerInnen zunächst auf Spurensuche der alten Römer begeben sollten.

Schön früh erkannten die Römer die wichtige strategische Lage Regensburgs – bzw. Castra Reginas, wie es die Römer seit 79 nach Christus nannten. Hier trafen die beiden Flüsse Naab und Regen auf die Donau, was es schon damals zu einem wichtigen Knotenpunkt verschiedener Handelsrouten machte. Am Dachauplatz angekommen begutachteten wir zunächst Teile der noch gut erhaltenen Mauer des 179 nach Christus errichtete Römercastells, das gut 6000 Mann beherbergen konnte. Danach ging es in dichtem Schneegestöber zur Porta Praetoria, dem Haupttor des römischen Lagers. Auf dem Weg dorthin konnten die Kinder weitere Überreste der Befestigungsanlage erkennen. Um 10 Uhr begann dann im historischen Museum eine Führung. Verschiedene Exponate verdeutlichten den Alltag und das Soldatenleben im Römercastell. An verschiedenen Stationen konnten die Kinder anschließend selbst herausfinden, womit sich die Menschen eingekleidet haben, wie damals gekocht wurde, welche Spiele gespielt wurden und wie das Leben und die Ausrüstung eines römischen Fremdenlegionärs ausgesehen hat.

Nach einer kurzen Stärkung ging es dann in die Boulderwelt Regensburg. Dort konnten sich die Kinder an unterschiedlichsten Routen messen oder sich im Kinderbereich austoben. Gegen 15 Uhr brachen wir wieder gemeinsam Richtung Essing auf.

 

Besucht des Kelten- und Römermuseums in Manching

Der römische SchildAm 29.04.2016 war es soweit. Die Schüler der Primaria 2 besuchten das Kelten- und Römermuseum in Manching im Rahmen des aktuellen Unterrichtes.

Der Archäologe Herr Joachim Pechtl führte die Kinder mit einem sehr guten Fachwissen und mitreißenden Begeisterung durch die einzelnen Abteilungen.

Zuerst wurde ein detailreiches Model des Römerlagers gezeigt. Durch Ausgrabungen hat man herausgefunden das es einen Soldaten in diesem Römerlager gegeben hat, der Flavius Josephus genannt wurde und aus Syrien stammte.

Flavius Josephus, auf bayerisch der „blonde Sepp“ diente uns während der Führung als Beispiel für die vielen lebendigen Ausführungen die das Zuhören und Lernen leichtmachten.

So wurde den neugierigen Kindern anschaulich erklärt, wie der Sepp in einer 8 Mann Stube gelebt hat. Wie er die nächsten 25 Jahre seinen Dienst in der römischen Armee verbrachte. Welche Ausrüstung er zu schleppen hatte, was es zu Essen und zu Trinken gab, mit welchen Spielen er sich die Zeit vertrieb und wie er sich als Syrer hier wohl gefühlt haben muß.

Die Schüler stellten viele Fragen und jede wurde anschaulich beantwortet.

Bei der nächsten Station konnte jeder selbst ein echtes Kettenhemd anlegen, um im Ansatz spüren zu können das es für den „blonden Sepp“ nicht einfach war mit ca. 25kg Gepäck zu marschieren.

Besonders interessant war es natürlich als ein Schüler komplett zum Römer umgekleidet wurde.

Erstaunt und überrascht waren die Kinder als sie sich zusammenstellen sollten um so eine Mauer zu bilden durch die niemand durchkommt. Herr Pechtl nahm dann das große Schild eines römischen Soldaten und durchbrach damit die Mauer mit Leichtigkeit. Das zeigte eindrucksvoll wie wirksam ein Schild auch zum Angriff eingesetzt werden konnte.

Danach untersuchten sie ein großes Holzschiff mit dem die Römer über die Donau fuhren. Dabei lernten die Schüler vieles über Nachschub und Logistik kennen.

Nun ging es ab in die Römerwerkstatt. Dort konnte sich jeder ein selbstentworfenes Amulett aus Blech basteln. Dieses wurde auch noch so behandelt das es echt antik aussieht. Die Kinder waren mit großem Eifer dabei und jeder konnte am Ende „sein“ Amulett mit nach Hause nehmen.

 

Große Abschlussarbeit

Am Ende der 8. Klasse sind die Jugendlichen angehalten, ihre „Große Arbeit“ durchzuführen. Sie wählen sich Themen und Vorhaben handwerklicher oder künstlerischer Art. Neben den Objekten muss auch eine schriftliche Ausarbeitung zum Entstehungsprozess vorgelegt werden. Jeder Jugendliche sucht sich einen Mentor aus Betrieben oder Institutionen, der über den Zeitraum von etwa einem halben Jahr das Projekt begleitet. Die Arbeiten werden schließlich einer Jury aus Wirtschaft, Elternbeirat, Vorstand, Pädagogen und dem Schülerrat vorgelegt und der Öffentlichkeit präsentiert.Hier wenden die Schüler das an, was sie im Laufe ihrer Zeit an der Montessori-Schule gelernt haben, nämlich Ausdauer, Konzentration, das Einschätzen eigener Stärken und Schwächen, Kontaktaufnahme mit dem außerschulischen Bereich, selbstorganisiertes Arbeiten. Die öffentliche Präsentation stellt abschließend eine große Herausforderung dar und dient auch der Stärkung des Selbstbewusstseins.
Wir freuen uns darauf, anschließend bei einem gemütlichen Essen anregende Gespräche zu führen. Für alle Gäste trägt die Schule das erste Getränk. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Referenten:

Nicolas Tischner (Bau einer Werkbank)
Paul Heinfling (Bau eines LED-Sideboards)
Finn Schäfer (Bau eines Hasenstalls zur Hasenzucht)
Johannes Kiermeier (Bau eines Kanus)

Moderation: Sophia Dasch, Lena Bauer
Beginn: 17.00 Uhr
Ort: die Ritterschänke auf der Burg Randeck (Randeck 9, 93343 Essing)

 

 

Fabelhaft singende Wolperdinger

Wie sieht ein Wolperdinger eigentlich genau aus? Man kann ihn sich schwer vorstellen. Dieses Wesen in Echt zu treffen? Noch schwieriger.

Wer am Sonntagabend den Weg in die Essinger Montessori-Schule fand, der hatte großes Glück. Selten tummeln sich mehrere Wolperdinger auf einem Haufen. Stellt man ihnen eine Bühne hin, kommen jedoch scheinbar bis zu fünfzig davon zusammen. Und nicht nur das: sie fangen sogar an zu singen. Dass Fabelwesen sprechen können, das weiß man. Aber einen so herrlichen Gesang anzustimmen und über zwei Stunden so gekonnt, schwungvoll und unterhaltsam durch einen unvergesslichen Abend zu führen, ist einzigartig.

Über 120 Gäste bekamen große Löffelohren wie ein Hase und begannen sich scheinbar damit auch in Fabeltiere zu verwandeln. Mit jedem Blick zur Bühne stellte man dann aber etwas genauer fest: Da sind keine echten Wolperdinger, sondern ein echter Chor aus gut gekleideten und noch besser gelaunten Menschen. Sie nennen sich „Wolperdinger Singers“, sind aber in Wirklichkeit gar keine. Als riesige Gesangstruppe begeistern sie in ihrer Freizeit mit ihren eigenen Versionen bekannter Hits regelmäßig zahlreiche Zuhörer.

Stolz auf ihr Repertoire betonten die Chormoderatoren scherzhaft, dass sie nicht nur bayerisch und englisch singen können, sondern auch norwegisch und sogar hochdeutsch. Auch die Choreografien und das oftmalige Neuordnen der Gesangsformation während des Konzerts brachten viel Abwechslung in das Konzert, dass einem nie langweilig wurde. Damit das alles so gelingt, treffen sich alle Sängerinnen und Sänger aus der Gegend um Abensberg wöchentlich zum Üben und suchen dazu übrigens noch weitere Talente.

Am Ende wurden zum einen dem Hausherrn der Essinger Montessori-Schule, Dieter Simon, für die Einladung gedankt. Zum anderen bedankte man sich bei Johanna Kiermeier, die als Mutter eines der Montessori-Schülers und als Teil des Chors, den Kontakt zustande brachte. Auch der Elternbeirat um Bettina Dietl bekam Applaus für die Organisation und Versorgung an diesem Abend. Der Erlös des Konzerts wurde dann auch an den Elternbeirat gestiftet, der damit wiederum die Schule unterstützen wird.

Lange wurde applaudiert am Ende des Abends, an dem jeder vor Ort merkte: man muss nicht als junge, hübsche Frau nachts bei Vollmond mit einem Mannsbild in den Wald gehen, um fabelhafte Wolperdinger zu erleben.

 

Licht aus in der „Earth Hour“

Wir starten am 25. März um 18.00 Uhr an der Montessori-Schule in der Schulstraße 4 in 93343 Essing. Die Earth Hour, 20:30 bis 21:30 Uhr, erleben wir dann an einem ganz besonderen Ort, nämlich der Jurte vom „Feuerherz“ beim Wäscherhartl, in der wir auch spannende Geschichten und Märchen zum Thema Licht in alter Zeit erfahren werden. Um 22:00 Uhr können eure Eltern euch dann auch dort wieder abholen. Adresse: Sausthal 1, 93346 Ihrlerstein

Am 25. März 2017 löscht die Welt wieder das Licht: Millionen von Menschen rund um unseren gesamten Planeten setzen damit gemeinsam ein unübersehbares Zeichen für mehr Umwelt- und Klimaschutz! Überall auf der Erde schalten die Menschen Punkt 20:30 Uhr ihr Licht aus. Ganze Straßenzüge und viele berühmte Wahrzeichen weltweit versinken für eine Stunde gewollt im Dunkeln.

Die WWF Earth Hour ist eine symbolische Aktion, die zum Nachdenken anregen soll – weit über die 60 Minuten hinaus. Schließlich geht Klimaschutz nicht nur zur Earth Hour, sondern kann an 365 Tagen im Jahr gelebt werden. Tausende Städte in fast 200 Ländern sind dabei!

Mach auch Du mit bei der Earth Hour! Für einen lebendigen Planeten!

Licht aus – und dann?

Wusstest Du, dass wir in Deutschland sofort zwei Kraftwerke abschalten könnten, wenn alle Menschen auf Standby-Modus ihrer Fernseher und Stereoanalgen verzichten würden? Der Klimaschutz fängt bei Dir an! Mit nur wenigen und einfachen Tricks kannst Du ganz effektiv Energie sparen und Deinen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Ganz wichtig ist nach wie vor für das Thema Klimaschutz zu sensibilisieren. Was bedeutet Klimaschutz für Dich? Wie kannst Du Klimaschutz in Deinen Alltag integrieren? Rede mit Deinen Freunden, Familie und Kollegen immer wieder über den Klimaschutz, tauscht Euch über Energiespartipps aus und seid dabei bei unserer „Earth Hour“.

 

Tag der offenen Tür

Wir freuen uns schon sehr auf den Tag der offenen Tür.

Ab heute beginnen die vielen Vorbereitungen für unseren wichtigen Tag, an dem wir viele neue Gesichter erwarten… Stellwände werden gestellt, letzte Plakate und Grafiken vorbereitet, das Tagesprogramm zusammengestellt.

Unsere Großen üben die Schulhausführung, die Kleinen Musik- und Theaterstücke … die Fachräume werden bestück und vorbereitet… Filzen, Kochen, Trommelworkshop auf unseren kürzlich selbstgebauten Cajons, optische Experimente, Basteln und Bohren mit Holz und und und …

Auch freuen wir uns euch all eure Fragen zu unseren jahrgangsgemischten Klassen, zur Freiarbeit und typischen Montessori-Lernmaterialien, zu fächerübergreifendem Lernen, zu praxisorientiertem Unterricht, zu Zeugnissen ohne Noten und möglichen Schulabschlüssen, die eure Kinder bis zum Abitur führen, zu beantworten.

Montessori … weder Föderschule noch Kuschelpädagogik … sondern eine Schule für´s Leben mit Freude am Lernen!

Sonntag den 19.02.2017
14.00 bis 17.00 Uhr
Montessori-Schule und -Kindergarten, Schulstraße 4, 93343 Essing

 

 

Dritte Auszeichnung für Montessori-Schule Essing

Die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf überreichte den erfolgreichen Schulen im Wettbewerbsjahr 2015/16 die Auszeichnung „Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule“ im Gymnasium Dorfen.

Die Umweltministerin betont die Wichtigkeit der durchgeführten Projekte, da sie das persönliche Engagement und die Eigeninitiative junger Menschen fördern sowie einen Beitrag zur umweltverträglichen Gestaltung des Schulalltags leisten will. Zudem helfen sie, Umweltbewusstsein und soziale Verantwortung durch aktives Handeln zu erlernen und einen nachhaltigen Lebensstil zu entwickeln.

umweltschule-2016Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule

Diese Auszeichnung erhalten Schulen, die zwei Projekte zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit durchführen, dokumentieren und einer Jury präsentieren. Die Jury aus Mitgliedern des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen sowie des Landesbundes für Vogelschutz als Koordinator dieser Auszeichnung entscheidet über die Vergabe des Titels.

In diesem Jahr nahmen die Schüler der Montessori-Schule sich folgender zwei Themen an: „voneinander/miteinander lernen“ und „Biologische Vielfalt in der Schulumgebung“

300 Euro für das Straßenkinderprojekt – das ist das schöne Ergebnis des Aktionstages „Straßenkind für einen Tag“, den die Schüler der Primaria II (Klasse 3-6) und der Sekundaria (Klasse 7-9) der Montessori-Schule Essing im November 2015 durchführten. Mit dieser Aktion machten sie auf die Situation von Straßenkindern in aller Welt aufmerksam. Die Schüler verrichteten dabei symbolisch typische Arbeiten, mit denen sich Straßenkinder in armen Ländern ihr Überleben sichern: Während ein Teil der Schüler im Einkaufszentrum in Kelheim aus dem Bauchladen Kochzeitschriften verkaufte, putzten andere im Eingangsbereich des Einkaufszentrums die Schuhe von Passanten. Manche der Schüler machten vor den Türen des Einkaufszentrums mit Hilfe von Trommeln auf die Aktion aufmerksam und verdienten die Spenden mit Musizieren. Schülerinnen der Primaria II versuchten sich als Schuhputzerinnen: »Viele Leute haben uns ganz schief angeschaut. Andere haben sich informiert und auch gespendet«. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Manuela Keil hatten sich die Kinder vorher im Unterricht über mehrere Wochen ausführlich mit dem Thema Straßenkinder beschäftigt. Nun durften sie die Lebenssituation selbst hautnah erleben und verstehen.

Darüber hinaus machten sich die Kinder an die „Projektbaustelle Zwergendorf“. So haben sich die Schüler gemeinsam entschieden, dass der zur Schule gehörende Kindergarten, der direkt neben der Schule eröffnet wurde, auch einen eigenen Bereich auf dem Schulhof bekommen soll: das Zwergendorf. Dazu sollten dann gleich mehrere kleine Hütten und Beete gebaut werden. Natürlich muss ein Dorf an einer Umweltschule auch umweltbewusst angelegt sein. So soll eines der Häuschen, das ein Fachwerkhaus ist, so ausgefacht werden, dass es am Ende zu einem riesigen Insektenhotel wird. Ein weiteres Häuschen wird auf dem Dach begrünt und soll als Werkbank für den Zwergengarten dienen, das dritte Häuschen, das in Planung ist, soll sogar ganz modern mit einer Solaranlage versehen werden, um umweltfreundlich Licht zu erzeugen. Das Projekt ist auf zwei Jahre angelegt. Daher ist eine Hütte noch im Entwurf und zwei der drei geplanten Hütten sind mitten in der Bauphase.

Die Essinger Schule dufte sich in diesem Jahr erneut über zwei von drei möglichen Sternen bei der Auszeichnung freuen.

 

Vorsicht Stubentiger!

Zu einem Streichelzoo wurde das Abensberger Katzenhaus am 28. Oktober. Unsere Prim 2 besuchte die Einrichtung der Tierhilfe Kelheim/Abensberg kurz vor Beginn der Herbstferien. Die Aktion bildete den Schlusspunkt zum Klassenprojekt mit dem Thema „Spendenlauf für die Tierhilfe“. Unsere Gruppe und weitere Teilnehmende hatten im September wie berichtet einen Betrag von über 600 Euro erlaufen.

stubentigerNur deshalb bekamen wir die exklusive Einladung ins Katzenhaus. Es war sehr interessant und wichtig, dass man sieht, was mit dem Geld so alles passiert. Das meiste fließt hier in Tierarztkosten. Auch die Erzählungen der Tierhelferinnen machten Eindruck: beispielsweise wurden letztes Jahr über 100 Katzen in hoffentlich gute Hände weitervermittelt.

Außerdem konnten die Kinder natürlich mit den Katzen schmusen und spielen. Und schöne Fotos entstanden noch dazu. Viel Spaß beim Ansehen!

Wir müssen an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir nur wegen unserer Spendenaktion als Gruppe zu Besuch kommen und fotografieren durften. Normalerweise geht das nämlich nicht – sonst wäre im Katzenhaus zu viel los, was den Tieren und auch den Mitarbeiterinnen zu viel wäre.

 

15.000 Jahre zurück in die Vergangenheit

steinzeitmuseum-1Am 18.10. erlebte unsere Prim 2 diese Zeitreise. Im Archäologischen Museum in Kelheim erlebten wir die Sonderausstellung „Steinzeitkinder – Kleine Jäger und Sammler“.

Am beliebtesten war dabei das nachgebaute steinzeitliche Zelt. Die weichen Felle am Boden und die Ruhe im „Steinzeit-Tipi“ fanden alle sehr gemütlich und entspannend. Noch dazu bekam man wirklich ein Gefühl dafür, wie bescheiden und doch irgendwie ausreichend damals gehaust wurde. Ebenfalls gerne genutzt wurde die Fell-Leder-Kleidung. Sie wurde im Museum den Schülern bald zu warm, in der damaligen Zeit aber war sie durch diese Eigenschaft somit sehr wichtig, wenn es draußen kalt war und man kein Zelt und auch kein Lagerfeuer in der Nähe hatte. Außerdem gab es eine Station zum Erfühlen und Erraten von typischen Gegenständen und Stoffen. An den Wänden fand man Umrisse von damaligen Tieren. Womit diese gejagt wurden, konnte man an verschiedenen Tischen sehen.

Doch die Kinder in der Steinzeit waren nicht nur kleine Jäger und Sammler – auch zu dieser Zeit wurde schon gespielt, sei es mit kleinen und einfachen Musikinstrumenten oder mit Figuren. Auch wenn es damals nicht so ein großes Angebot an Aktivitäten für Kinder gab wie heute, vertrieb man sich die Freizeit so gut es ging. Und das klappte auch ohne technische Geräte, wie man sie heute mittlerweile oft findet. In manchen Höhlen findet man übrigens noch Handabdrücke von Kindern der Steinzeit. Die Umrisse der Hand dienten als Schablone und mit Farbe wurde um diese gemalt, so dass sich die Kleinen verewigen konnten und uns so noch heute ein Zeichen geben. Vor der Rückfahrt wurde das „Rad der Geschichte“ mit ordentlich viel Schwung gedreht. Auf einer Art Glücksrad waren Felder zu verschiedenen Zeitaltern der Geschichte. Am meisten freuten sich die Kinder, wenn es bei der Steinzeit oder bei der Zeit der Römer stoppte. Abgerundet wurde die Ausstellung mit einem Tisch mit Lektüren zum Thema „Steinzeit“, in die man hinein schmökern konnte.
Zurück in der Schule gab es noch eine Feedbackrunde, in der die Schüler positives Feedback gaben. Einige meinten, dass es bestimmt interessant und aufregend gewesen wäre, in der Steinzeit zu leben.

 

Spendenlauf für die Tierhilfe

prim-1-spendenDas neue Schuljahr begann in der Montessori-Schule Essing mit einem besonderen Projekt, das die Schüler selbst auswählen konnten. Die Gruppe der Klassen 4-6 organisierte an den ersten Tagen, überwiegend selbstständig, einen Spendenlauf. Dieser fand am 23.09. am Essinger Sportplatz statt. Teilnehmer waren Schüler, Eltern und weitere Interessierte.
Gesammelt wurde für die Tierhilfe Kelheim/Abensberg. Frau Kaufmann nahm einen Tag später sehr erfreut 610 Euro entgegen und bedankte sich recht herzlich im Namen ihres Vereins. Als Dank erklärte sie den Kindern vieles über die Tierhilfe und über die Verwendung von Spenden. So kümmert man sich hauptsächlich um ausgesetzte Tiere.

Den Tierhilfeverein gibt es seit über 30 Jahren. Gearbeitet wird ehrenamtlich. Die größten Kosten entstehen durch Rechnungen für Tierärzte und Futter. Auf Spenden von Privatleuten oder Einrichtungen wie Schulen ist man angewiesen. Im letzten Jahr beschäftigten sich die Mitglieder mit rund 400 Katzen, 115 Hunde und 570 Kleintieren. Auch exotische Tiere mischen sich hier hinein. Zusätzlich arbeitet man zusammen mit „Vier Pfoten“, einer Stiftung mit Projekten und Kampagnen zum Thema „Tierschutz“. Nach der Spendenübergabe und dem Bericht zur Tierhilfe erhielt die Gruppe noch einen Jahreskalender der Tierhilfe.

 


Sekundaria sammelt für Gut Aiderbichl

Wir waren am 19.09.2016 mit unserer Klasse, der Sekundaria der Montessori-Schule Essing, auf dem Gut Aiderbichel in Deggendorf, weil wir eine Spendenaktion machen wollten. Gut Aiderbichl ist eine Organisation, die Tieren in Not hilft.

spendenstand-sekAuf dem Gut Aiderbichl haben wir viele Tiere gesehen z.B. Katzen, Hunde, Schweine, Kühe, Pferde, Ziegen, Tauben, Hasen, Yaks und Esel. Auch die Kuh Ywonne, die 2011 einem Schlachter abgehauen ist und 98 Tage nicht gefunden wurde und dann auf Gut Aiderbichl abgegeben wurde, wo sie jetzt mit ihren Söhnen Friesi und Orky und mit ihrer Stallschwester Waldtraut und deren Ziehsohn Waldi lebt.

Auf dem Gutshof in Deggendorf leben über 300 Tiere, darunter auch viele, die das verehrende Jahrhunderthochwasser an der Donau im Jahr 2013 überlebt haben und auf dem Gut Aiderbichl aufgenommen wurden.

Mittlerweile gibt es drei gemeinnützige Aiderbichl-Stiftungen. Das Hauptziel ist es, eine Verbindung zwischen Mensch und Tier herzustellen. Gut Aiderbichl wurde im Jahre 2001 von Michael Aufhauser gegründet, allerdings gibt es den Hof in Deggendorf erst seit 2006. Gut Aiderbichl hat 23 Stiftungshöfe, im Jahr 2014 wurden auf allen Höfen 5600 Tiere gezählt.

Die jährlichen Kosten auf allen Höfen von Gut Aiderbichl betragen 16 Millionen Euro, die durch Eintrittsgelder, Patenschaften und Spenden zusammenkommen. Daher haben wir mit unserer Schule eine Spendenaktion gestartet, bei der wir am 22.09.2016 in der Regensburger Innenstadt selbst gebackenen Kuchen verkauft haben. Dabei haben wir mehr als 240 Euro als Spenden für Gut Aiderbichl sammeln können.

 

Die Montessori-Schule in Essing setzt sich für Straßenkinder ein (November 2015)

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300 Euro für Straßenkinderprojekte – das ist das schöne Ergebnis des Aktionstages »Straßenkind für einen Tag«, den die Schüler der Primaria II und der Sekundaria der Montessori-Schule Essing am Freitag durchführten.

Mit dieser Aktion machten sie auf die Situation von Straßenkindern in aller Welt aufmerksam. Die Schüler verrichteten dabei symbolisch typische Arbeiten, mit denen sich Straßenkinder in armen Ländern ihr Überleben sichern: Während ein Teil der Schüler im Einkaufszentrum in Kelheim aus dem Bauchladen Kochzeitschriften verkaufte, putzten andere im Eingangsbereich des Einkaufszentrums die Schuhe von Passanten. Manche der Schüler machten vor den Türen des Einkaufszentrums mit Hilfe von Trommeln auf die Aktion aufmerksam und verdienten die Spenden mit Musizieren. Schülerinnen der Primaria II versuchten sich als Schuhputzerinnen: »Viele Leute haben uns ganz schief angeschaut. Andere haben sich informiert und auch gespendet«. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Manuela Keil hatten sich die Kinder vorher im Unterricht mit dem Thema Straßenkinder beschäftigt. Nun durften sie die Lebenssituation selbst hautnah erleben.

Herr Studenik, Leiter des Einkaufszentrums in Kelheim, unterstütze die Aktion und war begeistert von der Einsatzfreude der Schüler und der offenen und freundlichen Art, mit der sie auf die Passanten zugingen. Auch Horst Hartmann, Bürgermeister der Stadt Kelheim, und Frau Angela Steinberger, Jugendbeauftragte der Stadt Kelheim, waren beeindruckt: »Toll, was die Kinder für ein Engagement gezeigt haben. Wir hoffen, dass auch die vielen Passanten etwas über die Situation von Straßenkindern erfahren haben. Frau Keil ergänzte: »Die meisten Leute waren sehr interessiert, und viele haben unsere Aktion auch mit einer Spende unterstützt. Die Schüler können nun knapp 300 Euro an Straßenkinderprojekte des Kinderhilfswerks terre des hommes spenden.«

 

Der Schatz der Niebelungen (Juni/Juli 2015) – Ein Musical der Montessorischule Essing

Plakat-NiebelungenNach dem Kampf mit dem Drachen Fafnir gelingt es Siegfried den Schatz der Nibelungen zu rauben. Sein Weg führt ihn an den Hof von König Gunther, dort verliebt er sich in die schöne Kriemhild. Bevor er sie zur Frau nehmen kann, muss er für König Gunther einspringen und Brunhild von Island im Kampf besiegen. Hagen von Tronje verfolgt seine eigenen Ziele und um sie zu erreichen ist ihm jede Intrige recht.

Aufführungen:

07. Juli 2015

10. Juli 2015

14. Juli 2015

21. Juli 2015

 

 

 

 

 

Unsere Streuobstwiese (März 2015)

  DSC_0405Fast 50 Schüler und acht Lehrer der Montessori-Schule Essing waren es, die Ende März in aller Früh den halben Berg zur Burg Randeck erklommen.

Bewaffnet mit Handschuhen, Schaufeln, Hacken, Gießkannen, Maßband und Schubkarren kamen sie noch vor der Ankunft am Ort ihres „Schule-draußen-Tags“ ins Schwitzen, heißt es in der Mitteilung der Schule. Ihre Mission im Auftrag des Naturschutzes: Die Lücken in einer knapp 20 Jahre alten Streuobstwiese wieder auffüllen. Ein genauer Pflanzplan tags zuvor gab es eine kleine Vorhut von Schülern, die die Pflanzstellen für die neuen Apfelbäume ausmaßen und mit Sägespänen markierten, genauso wie sie im Lage- und Pflanzplan gekennzeichnet waren. Geometrieunterricht mitten auf dem Feld – so praxisnah kann Schule sein.

Der Pflanzplan stammte von Georg Stöckl, der zusammen mit seiner Frau den Bioland-Streuobsthof Stöckl in Rohr betreibt und die Streuobstwiese in Randeck von der Wirtsfamilie Sturm (Ritterschänke Randeck) gepachtet hat. Georg Stöckl hatte die Pflanzaktion initiiert und vorbereitet. Die Streuobstwiese liegt im Wasserschutzgebiet. Sie war über viele Jahre hinweg nur gemäht worden. Die Obstbäume auf dem kargen, steinigen Boden waren aber lange Zeit nur stiefmütterlich behandelt worden, so dass gar manche beschädigt oder sogar verdorrt waren. Es war also an der Zeit, den Obstbaumbestand aufzufrischen.

DSC_0433Dies passierte nun im Zuge eines Biodiversitätsprojektes der Essinger „Umweltschule 2014“ in Zusammenarbeit mit dem Biohof Stöckl und dem Jägerinnenforum Bayern. Dabei wurden eingegangene Bäume ersetzt und Lücken gefüllt, so dass der Bestand um 50 Apfel-Hochstämme auf 120 Obstbäume aufgestockt wurde. Die Streuobstwiesen, insbesondere Hochstämme, sind besonders wichtig für die Artenvielfalt erklärte Renate Weber, die Vorsitzende des Bayrischen Jägerinnenforums, die extra aus Mamming an der Isar angereist war. „Ein ausgewachsener Landschaftsobstbaum steckt voller Leben. Die auffällige Blütenpracht lockt zahlreiche Insekten an, die wiederum Nahrungsgrundlage für viele Arten wie Neuntöter, Goldammer und Gartenrotschwanz während der Brutzeit sind. Die rissige Borke vom Wildapfel bietet Lebensraum für Spinnen, Käfer und andere Insekten, diese sind wiederum Nahrung für Spechte, Kleiber oder Baumläufer. Georg Stöckl betonte zudem vor den gespannt lauschenden Schülern, was Nachhaltigkeit bedeutet und warum es klüger ist, die Früchte der Streuobstwiese zu nutzen als solche, die aus Plantagen stammen und zum Teil über den halben Erdball transportiert werden. Voller Körpereinsatz war gefragt.

Nach den kurzweiligen Erklärungen ging es nun ans Eingemachte: Die Pflanzaktion. Es gab für jeden etwas zu tun. Ein Minibagger riss den „steinreichen“ Boden auf. Die Kinder brachten Humus und Kompost ein, sahen zu, dass sie die jungen Bäumchen nicht zu hoch, aber auch nicht zu tief setzen, traten die Sprösslinge fest und wässerten sie ausgiebig, damit sie einen guten Start haben. Schutz vor Wildverbiss Nun bekam jeder Baum noch zwei Pfosten, wurde gut festgebunden und durch einen Kunststoffmantel vor Wildverbiss geschützt. Marianne Stöckl, die die Pflanzaktion ihres Mannes begleitete, ging hinterher und beschriftete jeden Baum liebevoll auf einem kleinen Aluminiumschild mit der jeweiligen Apfelsorte und dem Namen eines der helfenden Kinder. So bekam jedes Kind einen Baum in Patenschaft.

Zur Mittagszeit erfreuten sich alle Helfer über die Stärkung mit Apfelsaft und Apfelmischsäften aus der letzten Ernte vom Biohof und Deftigem von Max Sturm, dem Wirt der Ritterschänke Randeck und Eigentümer der Wiese. Doch die Arbeit war damit noch lange nicht erledigt. Als am späten Nachmittag der letzte Baum gepflanzt war, werden schon Pläne gemacht für den Schnitt und die Ernte der Bäume. Darauf freuen sich die Schüler natürlich besonders, auch wenn die gerade erst gepflanzten Exemplare natürlich noch keine Früchte tragen werden. Viele erinnerten sich noch an die Ernteaktion mit Bauer Stöckl im Herbst 2013, wo sie mit frisch gepresstem Saft entlohnt wurden. „Der Genuss, die verschiedenen, teils alten Sorten zu probieren und die Unterschiede zu schmecken ist Teil unserer Sinnesschulung im Montessori-Konzept“, erläutert Phoebe Ploedt, Schulleiterin in Essing den pädagogischen Hintergrund. Sie ist überzeugt: „Nur wer die Natur spüren und schmecken darf, kann den Schatz, den sie bietet, erkennen. Aus der Faszination kann dann Engagement für den Erhalt der Natur wachsen.“

Der große Pflanztag endete für die Erwachsenen erst zum Einbruch der Dunkelheit, während die Schüler bereits wieder zu Hause angelangt waren, reicher um die Erfahrung, wie viel Mühe und Freude es bedeutet ein Stück Natur zu bewirtschaften in einem nachhaltigen Sinn. Besonders nachhaltig erfolgreich erwies sich der Einsatz beim Wurzelschnitt und Festbinden für einen Schüler, der sich ganz nebenbei eine Praktikumsstelle am Biohof organisieren konnte.

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Schülerprojekt Pausenverkauf (Dezember 2014)

Um Bewusstsein für eine gesunde Ernährung zu schaffen, wurde im Schuljahr 2013/14 die Schülerfirma „Pausenverkauf“ gegründet.

Dabei sind die Schülerinnen und Schüler in Begleitung einer erfahrenen Hauswirtschafterin selbst aktiv und bereiten leckere und gesunde Pausenverpflegung in Bio-Qualität zu.

Die Zubereitung der Pausenverpflegung in der Verantwortung der Schüler macht gesunde Ernährung konkret erfahrbar und motiviert die Schüler zu einem gesunden Lebensstil.

Durch den Verkauf lernen die Kinder auch unternehmerisches Handeln und soziale Kompetenzen.

Finanzielle Mittel aus dem staatlichen Förderprogramm „Essen was uns schmeckt“ ermöglichten uns den Einbau einer Küche für den Pausenverkauf.

Dieses wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten das Projekt „Essen was uns schmeckt“ ins Leben gerufen, da sich Ernährungsgewohnheiten und Eigenverantwortlichkeit bereits im Kindes- und Jugendalter entwickeln.

Zur Webseite der Schulverpflegung Bayern

 

Schulflohmarkt (November 2014) 

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Schule als Umweltschule ausgezeichnet (November 2014)

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Hilpoltstein, 14.11.2014 – In der zweiten von drei Auszeichnungsveranstaltungen überreichte Dr. Christoph Goppel in Vertretung der Bayerischen Umweltministerin Ulrike Scharf den erfolgreichen Schulen die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Agend 21-Schule für das Schuljahr 2013/14“ in Neutraubling.

Für Dr. Christoph Goppel sind die durchgeführten Projekte in mehrfacher Hinsicht wichtig, da sie einen Beitrag zur umweltverträglichen Gestaltung des Schulalltags leisten und somit das Schulklima nachhaltig verbessern, aber auch das persönliche Engagement und die Eigeninitiative eines jeden Einzelnen fördern.

Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule

Diese Auszeichnung erhalten Schulen, die zwei Projekte zum Thema Umwelt und Nach-haltigkeit durchführen, dokumentieren und einer Jury präsentieren. Die Jury aus Mit-gliedern des Umweltministeriums, des Kultusministeriums, der Akademie für Lehrerfort-bildung in Dillingen sowie des Landesbundes für Vogelschutz als Koordinator dieser
Auszeichnung bewertet die eingereichten Dokumentationen und entscheidet über die Vergabe des Titels.

Neuer Rekord

234 bayerische Schulen werden in diesem Jahr die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule“ erhalten. Das sind wieder deutlich mehr als im Vorjahr (208 Schulen). Für die Landeskoordination im LBV ist dabei besonders erwähnenswert, dass alle bayerischen Schularten bei dieser Auszeichnung vertreten sind. Ganz gleich ob Grundschulen, Förderschulen, Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien, Berufsschulen, private Schulen – in jedem Bereich lässt sich Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung realisieren.

Breite Themenpalette

Auch die Bandbreite der gewählten Themen zeigt, mit welcher Kreativität und Fantasie sich die bayerischen Schulen diesem Bereich widmeten: Ob beim Schutz der Biodiver-sität, dem Thema Klima und Ernährung, bei nachhaltiger Mobilität sowie nachhaltiger Stadt- oder Gemeindeentwicklung oder beim Generationen verbindenden Lernen – überall waren die Schülerinnen und Schüler in die Projektentwicklung und -umsetzung mit einbezogen und konnten so hautnah erleben, wie sich ihr Beitrag positiv auf das Schulleben auswirkt. Einig waren sich alle Beteiligten, dass sich durch diese Projektarbeit viele Kompetenzen und Werthaltungen fördern lassen, die auch weit über den Schulalltag hinaus wichtig sind.

Die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule“ wird jeweils für ein Schuljahr vergeben. Viele Schulen sind schon zum 10. Mal dabei, um das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit konsequent ins Schulprofil einzubauen.

Zur Webseite von Umweltbildung Bayern Weiterlesen auf den Seiten der Mittelbayerischen Zeitung

 

Spende Covidien Deutschland Manufacturing GmbH (Oktober 2014)

Das weltweit ansässige Unternehmen Covidien Deutschland Manufacturing GmbH, mit mehr als 41000 Mitarbeitern in 65 Ländern, überraschte kürzlich die Schulgemeinschaft der Montessori-Schule Essing mit einer großzügigen Spende von 1.000 Euro.

Covidien ist ein globaler Hersteller von Medizinprodukten und unterhält auch einen Firmensitz in Neustadt an der Donau.

Zur Scheckübergabe waren Susanne Karl, Personal-Managerin und Ludwig Daum, Abteilungsleiter und Gesamtbetriebsratsvorsitzender der Filiale Neustadt gekommen. Geschäftsführerin Andrea Rappl nahm zusammen mit Kindern aus der Grund- und Mittelstufe den Scheck in Empfang.

 

 

Mathematiktag am 17. Mai 2014

Das Thema des traditionellen Frühjahrstreffens lautet in diesem Jahr „Mathematik in Montessori-Einrichtungen“. Jeder Interessierte ist am Vormittag herzlich eingeladen zum Festvortrag von Prof. Dr. habil. André Zimpel (Universität Hamburg). Neben seiner aktuellen Tätigkeit als Hirn- und Lernforscher ist er ausgebildeter Mathematikpädagoge.

 

 

Spürbare Begeisterung am Tag der offenen Tür (April 2014)

Mit der selbst komponierten Hymne “Eine Schule für mich” ließen die Montessori-Schüler ihre Begeisterung für ihre Schule auf die Besucher überspringen. Die Schule hatte am 26. Januar die Türen für Neugierige geöffnet. Schulleiterin Phoebe Ploedt strahlte: “Das schönste ist, dass die Atmosphäre von Neugier und Lust auf Lernen rüber kommt.” Auch Andrea Rappl, Geschäftsführerin des Trägervereins, ist sehr zufrieden: “Wir können stolz sein, was wir der Öffentlichkeit präsentieren können. Das ist eine große Gemeinschaftsleistung.”

Viele Interessierte nutzten die Gelegenheit um Klassenzimmer und Fachräume zu besichtigen und sich über die Pädagogik von Maria Montessori und die Arbeitsweise mit dem speziell entwickelten Material zu informieren. Einige Schüler der Oberstufe stellten ihre “Große Montessori-Abschlussarbeit” vor. In den Kreativwerkstätten wurde Einblick in die Arbeit mit den Materialien Holz, Weidenzweigen, Filz und Farbe gegeben. Viele nutzten die Möglichkeit begeistert und probierten sich selbst in diesen Handwerkskünsten. Großes Interesse zeigten die Besucher auch an den vielfältigen Angeboten im Rahmen der offenen Ganztagsschule. Das Nachmittagsprogramm bietet Erfahrungs- und Gestaltungsräume für die Kinder und Jugendlichen, die auch die Erwachsenen träumen lassen: Von Zauberküche, Schulgarten und Werken über Wald- und Spielzeit bis hin zu klassischen Angeboten wie die Kunst – , Musik- und Theaterwerkstätten ist alles dabei. Die Hauswirtschaftsgruppe verköstigte die Gäste mit einem leckeren Gericht. Am Nachmittag lud ein vielfältiges süßes Buffet zum Kaffee ein.

Sternengucker auf Regensburg-Mission (April 2014)

An einem wolkenverhangenem Januartag tauschten die Schüler der Sekundaria (7.-9. Jahrgangsstufe) ihr Klassenzimmer gegen die Kuppelräume der Volkssternwarte in Regensburg.  Da die Wolken unbarmherzig blieben konnte Herr Ginglseder neben der Funktionsweise des großen Spiegelteleskops nur Animationen zeigen. Diese übertrafen dann sogar alle Erwartungen. So wurde erforscht wie schwarze Löcher entstehen, was eine Sternschnuppe ist und was die Astronomen unter einer Galaxie verstehen.

Wollt ihr auch etwas darüber wissen? Ausnahmsweise: Ein „Schwarzes Loch“ ist ein ehemaliger Stern, der sich unter bestimmten Bedingungen zu einem gewaltigen „Roten Riesen“ aufbläht. Schließlich schrumpft er zu einem winzigen Gebilde zusammen, an dessen Oberfläche eine unglaubliche Anziehungskraft herrscht. Man kann ein solches Gebilde auch als „kosmischen Staubsauger“ bezeichnen, da er alle Materie im Umkreis von Millionen von Kilometern an sich reißt. Also: Hütet euch vor schwarzen Löchern!

 

Verein kauft Schulgebäude (März 2014)

Die Weichen für die energetische Sanierung und weitere Baumaßnahmen am Schulgebäude stehen endgültig auf grün. Wie in der Mittelbayerischen Zeitung vom 18.03.2014 zu lesen ist, ist die Umsetzung des Montessori-Konzepts für Bildung nun unter ganz neuen Voraussetzungen möglich.

…Und er [Bürgermeister Jörg Nowy] zeigt sich stolz auf die Schule: Das sei die einzige Montessorischule im Landkreis und unterstreiche als weiterer Mosaikstein das Alleinstellungsmerkmal der Gemeinde. Andrea Rappl teilte mit, derzeit werden vier Klassenzimmer genutzt. Ziel sei es, mehr Schüler (derzeit 61) zu gewinnen und die Schule zweizügig auszubauen. Dabei sinke die oftmalige Hemmschwelle vieler Eltern proportional zur Information über die Inhalte der Montessori-Pädagogik. Montessori bedeute mitnichten nur Freiheit ohne Regeln, sondern gerade die Verantwortlichkeit sei Basis für echte Freiheit.

 

Projekt „neues Klassenzimmer“

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„In Essing ermöglicht eine Spende der Kelheimer Hielscher-Stiftung Neues. Geht es nach Stiftungsrat Dr. Christoph Lickleder, ist das erst der Anfang. […] Länge mal Breite geteilt durch … Schulleiterin Phoebe Ploedt berichtet, dass die Aktion im Sinne Montessoris die Schülerinnen und Schüler der „Primaria 2“, 31 Kinder mit drei Lehrern, voll fordert. Das ging schon los beim Ausmessen des zu gestaltenden Raums, um beispielsweise die Größe der Abdeckplane am Boden zu ermitteln, ging weiter über das Berechnen der Wandfläche minus der Aussparungen für Fenster und Türen plus Laibungen – sprich, Mathematik wurde angewandt, um beispielsweise die Menge der benötigten Farbe zu berechnen.“

Weiterlesen auf den Seiten der Mittelbayerischen Zeitung

 

 

 

Nikolausbesuch beim Adventskonzert (Dezember 2013)

Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Aula der Essinger Montessori-Schule beim diesjährigen Adventskonzert. Neben den Schülern präsentierten auch die Eltern mit ihren Kindern aus dem Kinderhaus in Saal, sowie der neugegründete Elternchor weihnachtliche Lieder, die den Nachmittag zu einem musikalischem Ereignis werden ließen.

Ein weiterer Glanzpunkt war die Aufführung des von den Kindern selbst geschriebenen Theaterstücks „Wo bleibt der Schnee“, welches viel schauspielerisches Talent bei den Schülern zeigte.

Nach dem Konzert fand ein Kreativmarkt mit selbstgefertigten Geschenkideen statt, der sehr viel Anklang fand.

Auch der Nikolaus kam vorbei und brachte den Kindern Mandarinen und Glückskekse mit.

Ein vielseitiges Plätzchenbuffet und eine große Auswahl an Heißgetränken wurden den Gästen im inneren der Schule serviert. Der Elternbeirat versorgte die Besucher mit Bratwürstel und einer frisch zubereiteten Kartoffelsuppe im Pausenhof.

 

Teller statt Tonne beim Kartoffeltag (November 2013)

„Wenn Schüler in schicken Klamotten auf einem Kartoffelacker knien, dann steckt vermutlich Slow Food Deutschland dahinter. Mit dem Schulprojekt „Teller statt Tonne“ will die Organisation, die sich ihrem Slogan nach für gutes, sauberes und faires Essen einsetzt, dafür sorgen, dass an den Schulen hierzulande endlich über das ungerechte globale Ernährungssystem diskutiert wird. […] Einzelne Aktionen würden jedoch nicht ausreichen, um das Bewusstsein im Umgang mit Lebensmitteln zu verändern, betont die 29jährige Lehrerin. „Die Kinder müssen den Produzenten kennenlernen und mit seinen Arbeitsbedingungen, Problemen und Ansichten konfrontiert werden.“ Und so machen sich denn auch die gut zwanzig Montessorischüler heute auf den Weg zu einem Bio-Bauernhof.“

Die Primaria 2 (4.-6. Klasse) staunte nicht schlecht: Das wird alles aussortiert? Kartoffeln, die zu klein, unförmig oder verletzt sind, kommen gar nicht erst in die Tüte! Wieso, weshalb, warum…diesen Fragen gingen Schüler und Lehrer mit unserem Mann vom Fach, Hannes Eichinger, und der Projektleiterin der Slow Food Aktion „Teller statt Tonne“, Lotte Herschop, auf den Grund.

Zum Glück hält der Biolandwirt aus Hienheim auch noch einen Stall mit Schweinen, deren hungrige Rüssel sich nichts um die Kriterien des Handels und der menschlichen Konsumenten scheren. Mehr noch: die großen und kleinen Schweine produzieren jede Menge Mist, der auf den Feldern wieder als Dünger ausgebracht wird.

Am Ende konnten wir zwei Kisten aussortierte Kartoffeln als Beute unserer Mühen mit an die Schule nehmen. Es entstand ein köstlicher Mittagsschmaus: Pommes rot-weiß…alles selbst hergestellt aus (teilweise geretteten) Grundzutaten.

Dazu gibt es einen Artikel auf

Regensburg digital

 

 

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