Presseberichte und Archiv

Kleine Chronik der Schule:

Im Mai des Jahres 1996 wurde der Verein „Ganzheitliches Leben und Lernen im Abenstal“ zum Zweck der Gründung einer „Freien Schule“ ins Leben gerufen. Im September 1999 startete der Schulbetrieb in einem mit vereinten Kräften renovierten Bauernhaus in Biburg als genehmigte Grundschule. 20 Kinder der 1.-4. Klasse begannen in einer jahrgangsgemischten Gruppe den Unterricht. Im nächsten Schuljahr wurde die Genehmigung für die Hauptschulstufe erteilt und die Beschulung auch für 5.Klässler fortgesetzt.
Mit wachsender Schülerzahl wurden passende Räumlichkeiten benötigt und schließlich in Essing gefunden. So zog die Schule im Sommer 2008 in das leerstehende Schulgebäude des Marktes Essing und änderte im gleichen Zuge den Schulnamen in „Schule für Ganzheitliches Leben und Lernen – frei nach Maria Montessori“.
Seit dem Schuljahr 2012/13 bietet die Schule einen offenen Ganztagsbetrieb an.
Im Frühjahr 2014 erwarb der Verein das Essinger Schulgebäude.

 

Jüngste Projekte und Meldungen:

Die Montessori-Schule in Essing setzt sich für Straßenkinder ein (November 2015)

strassenkind-fuer-einen-tag

300 Euro für Straßenkinderprojekte – das ist das schöne Ergebnis des Aktionstages »Straßenkind für einen Tag«, den die Schüler der Primaria II und der Sekundaria der Montessori-Schule Essing am Freitag durchführten.

Mit dieser Aktion machten sie auf die Situation von Straßenkindern in aller Welt aufmerksam. Die Schüler verrichteten dabei symbolisch typische Arbeiten, mit denen sich Straßenkinder in armen Ländern ihr Überleben sichern: Während ein Teil der Schüler im Einkaufszentrum in Kelheim aus dem Bauchladen Kochzeitschriften verkaufte, putzten andere im Eingangsbereich des Einkaufszentrums die Schuhe von Passanten. Manche der Schüler machten vor den Türen des Einkaufszentrums mit Hilfe von Trommeln auf die Aktion aufmerksam und verdienten die Spenden mit Musizieren. Schülerinnen der Primaria II versuchten sich als Schuhputzerinnen: »Viele Leute haben uns ganz schief angeschaut. Andere haben sich informiert und auch gespendet«. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Manuela Keil hatten sich die Kinder vorher im Unterricht mit dem Thema Straßenkinder beschäftigt. Nun durften sie die Lebenssituation selbst hautnah erleben.

Herr Studenik, Leiter des Einkaufszentrums in Kelheim, unterstütze die Aktion und war begeistert von der Einsatzfreude der Schüler und der offenen und freundlichen Art, mit der sie auf die Passanten zugingen. Auch Horst Hartmann, Bürgermeister der Stadt Kelheim, und Frau Angela Steinberger, Jugendbeauftragte der Stadt Kelheim, waren beeindruckt: »Toll, was die Kinder für ein Engagement gezeigt haben. Wir hoffen, dass auch die vielen Passanten etwas über die Situation von Straßenkindern erfahren haben. Frau Keil ergänzte: »Die meisten Leute waren sehr interessiert, und viele haben unsere Aktion auch mit einer Spende unterstützt. Die Schüler können nun knapp 300 Euro an Straßenkinderprojekte des Kinderhilfswerks terre des hommes spenden.«

 

Der Schatz der Niebelungen (Juni/Juli 2015) – Ein Musical der Montessorischule Essing

Plakat-NiebelungenNach dem Kampf mit dem Drachen Fafnir gelingt es Siegfried den Schatz der Nibelungen zu rauben. Sein Weg führt ihn an den Hof von König Gunther, dort verliebt er sich in die schöne Kriemhild. Bevor er sie zur Frau nehmen kann, muss er für König Gunther einspringen und Brunhild von Island im Kampf besiegen. Hagen von Tronje verfolgt seine eigenen Ziele und um sie zu erreichen ist ihm jede Intrige recht.

Aufführungen:

07. Juli 2015

10. Juli 2015

14. Juli 2015

21. Juli 2015

 

 

 

 

 

Unsere Streuobstwiese (März 2015)

DSC_0427  Fast 50 Schüler und acht Lehrer der Montessori-Schule Essing waren es, die Ende März in aller Früh den halben Berg zur Burg Randeck erklommen.

Bewaffnet mit Handschuhen, Schaufeln, Hacken, Gießkannen, Maßband und Schubkarren kamen sie noch vor der Ankunft am Ort ihres „Schule-draußen-Tags“ ins Schwitzen, heißt es in der Mitteilung der Schule. Ihre Mission im Auftrag des Naturschutzes: Die Lücken in einer knapp 20 Jahre alten Streuobstwiese wieder auffüllen. Ein genauer Pflanzplan tags zuvor gab es eine kleine Vorhut von Schülern, die die Pflanzstellen für die neuen Apfelbäume ausmaßen und mit Sägespänen markierten, genauso wie sie im Lage- und Pflanzplan gekennzeichnet waren. DSC_0405Geometrieunterricht mitten auf dem Feld – so praxisnah kann Schule sein.

Der Pflanzplan stammte von Georg Stöckl, der zusammen mit seiner Frau den Bioland-Streuobsthof Stöckl in Rohr betreibt und die Streuobstwiese in Randeck von der Wirtsfamilie Sturm (Ritterschänke Randeck) gepachtet hat. Georg Stöckl hatte die Pflanzaktion initiiert und vorbereitet. Die Streuobstwiese liegt im Wasserschutzgebiet. Sie war über viele Jahre hinweg nur gemäht worden. Die Obstbäume auf dem kargen, steinigen Boden waren aber lange Zeit nur stiefmütterlich behandelt worden, so dass gar manche beschädigt oder sogar verdorrt waren. Es war also an der Zeit, den Obstbaumbestand aufzufrischen.

DSC_0433Dies passierte nun im Zuge eines Biodiversitätsprojektes der Essinger „Umweltschule 2014“ in Zusammenarbeit mit dem Biohof Stöckl und dem Jägerinnenforum Bayern. Dabei wurden eingegangene Bäume ersetzt und Lücken gefüllt, so dass der Bestand um 50 Apfel-Hochstämme auf 120 Obstbäume aufgestockt wurde. Die Streuobstwiesen, insbesondere Hochstämme, sind besonders wichtig für die Artenvielfalt erklärte Renate Weber, die Vorsitzende des Bayrischen Jägerinnenforums, die extra aus Mamming an der Isar angereist war. „Ein ausgewachsener Landschaftsobstbaum steckt voller Leben. Die auffällige Blütenpracht lockt zahlreiche Insekten an, die wiederum Nahrungsgrundlage für viele Arten wie Neuntöter, Goldammer und Gartenrotschwanz während der Brutzeit sind. Die rissige Borke vom Wildapfel bietet Lebensraum für Spinnen, Käfer und andere Insekten, diese sind wiederum Nahrung für Spechte, Kleiber oder Baumläufer. Georg Stöckl betonte zudem vor den gespannt lauschenden Schülern, was Nachhaltigkeit bedeutet und warum es klüger ist, die Früchte der Streuobstwiese zu nutzen als solche, die aus Plantagen stammen und zum Teil über den halben Erdball transportiert werden. Voller Körpereinsatz war gefragt.

Nach den kurzweiligen Erklärungen ging es nun ans Eingemachte: Die Pflanzaktion. Es gab für jeden etwas zu tun. Ein Minibagger riss den „steinreichen“ Boden auf. Die Kinder brachten Humus und Kompost ein, sahen zu, dass sie die jungen Bäumchen nicht zu hoch, aber auch nicht zu tief setzen, traten die Sprösslinge fest und wässerten sie ausgiebig, damit sie einen guten Start haben. Schutz vor Wildverbiss Nun bekam jeder Baum noch zwei Pfosten, wurde gut festgebunden und durch einen Kunststoffmantel vor Wildverbiss geschützt. Marianne Stöckl, die die Pflanzaktion ihres Mannes begleitete, ging hinterher und beschriftete jeden Baum liebevoll auf einem kleinen Aluminiumschild mit der jeweiligen Apfelsorte und dem Namen eines der helfenden Kinder. So bekam jedes Kind einen Baum in Patenschaft.

Zur Mittagszeit erfreuten sich alle Helfer über die Stärkung mit Apfelsaft und Apfelmischsäften aus der letzten DSC_0452Ernte vom Biohof und Deftigem von Max Sturm, dem Wirt der Ritterschänke Randeck und Eigentümer der Wiese. Doch die Arbeit war damit noch lange nicht erledigt. Als am späten Nachmittag der letzte Baum gepflanzt war, werden schon Pläne gemacht für den Schnitt und die Ernte der Bäume. Darauf freuen sich die Schüler natürlich besonders, auch wenn die gerade erst gepflanzten Exemplare natürlich noch keine Früchte tragen werden. Viele erinnerten sich noch an die Ernteaktion mit Bauer Stöckl im Herbst 2013, wo sie mit frisch gepresstem Saft entlohnt wurden. „Der Genuss, die verschiedenen, teils alten Sorten zu probieren und die Unterschiede zu schmecken ist Teil unserer Sinnesschulung im Montessori-Konzept“, erläutert Phoebe Ploedt, Schulleiterin in Essing den pädagogischen Hintergrund. Sie ist überzeugt: „Nur wer die Natur spüren und schmecken darf, kann den Schatz, den sie bietet, erkennen. Aus der Faszination kann dann Engagement für den Erhalt der Natur wachsen.“

Der große Pflanztag endete für die Erwachsenen erst zum Einbruch der Dunkelheit, während die Schüler bereits wieder zu Hause angelangt waren, reicher um die Erfahrung, wie viel Mühe und Freude es bedeutet ein Stück Natur zu bewirtschaften in einem nachhaltigen Sinn. Besonders nachhaltig erfolgreich erwies sich der Einsatz beim Wurzelschnitt und Festbinden für einen Schüler, der sich ganz nebenbei eine Praktikumsstelle am Biohof organisieren konnte.

Weiterlesen auf den Seiten der Mittelbayerischen Zeitung

 

Schülerprojekt Pausenverkauf (Dezember 2014)

Um Bewusstsein für eine gesunde Ernährung zu schaffen, wurde im Schuljahr 2013/14 die Schülerfirma „Pausenverkauf“ gegründet.

Dabei sind die Schülerinnen und Schüler in Begleitung einer erfahrenen Hauswirtschafterin selbst aktiv und bereiten leckere und gesunde Pausenverpflegung in Bio-Qualität zu.

Die Zubereitung der Pausenverpflegung in der Verantwortung der Schüler macht gesunde Ernährung konkret erfahrbar und motiviert die Schüler zu einem gesunden Lebensstil.

Durch den Verkauf lernen die Kinder auch unternehmerisches Handeln und soziale Kompetenzen.

Finanzielle Mittel aus dem staatlichen Förderprogramm „Essen was uns schmeckt“ ermöglichten uns den Einbau einer Küche für den Pausenverkauf.

Dieses wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten das Projekt „Essen was uns schmeckt“ ins Leben gerufen, da sich Ernährungsgewohnheiten und Eigenverantwortlichkeit bereits im Kindes- und Jugendalter entwickeln.

Zur Webseite der Schulverpflegung Bayern

 

Schulflohmarkt (November 2014) 

flohmarkt-stand

 

 

 

 

 

 

Schule als Umweltschule ausgezeichnet (November 2014)

logo-umweltschule_500x497

Hilpoltstein, 14.11.2014 – In der zweiten von drei Auszeichnungsveranstaltungen überreichte Dr. Christoph Goppel in Vertretung der Bayerischen Umweltministerin Ulrike Scharf den erfolgreichen Schulen die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Agend 21-Schule für das Schuljahr 2013/14“ in Neutraubling.

Für Dr. Christoph Goppel sind die durchgeführten Projekte in mehrfacher Hinsicht wichtig, da sie einen Beitrag zur umweltverträglichen Gestaltung des Schulalltags leisten und somit das Schulklima nachhaltig verbessern, aber auch das persönliche Engagement und die Eigeninitiative eines jeden Einzelnen fördern.

Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule

Diese Auszeichnung erhalten Schulen, die zwei Projekte zum Thema Umwelt und Nach-haltigkeit durchführen, dokumentieren und einer Jury präsentieren. Die Jury aus Mit-gliedern des Umweltministeriums, des Kultusministeriums, der Akademie für Lehrerfort-bildung in Dillingen sowie des Landesbundes für Vogelschutz als Koordinator dieser
Auszeichnung bewertet die eingereichten Dokumentationen und entscheidet über die Vergabe des Titels.

Neuer Rekord

234 bayerische Schulen werden in diesem Jahr die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule“ erhalten. Das sind wieder deutlich mehr als im Vorjahr (208 Schulen). Für die Landeskoordination im LBV ist dabei besonders erwähnenswert, dass alle bayerischen Schularten bei dieser Auszeichnung vertreten sind. Ganz gleich ob Grundschulen, Förderschulen, Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien, Berufsschulen, private Schulen – in jedem Bereich lässt sich Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung realisieren.

Breite Themenpalette

Auch die Bandbreite der gewählten Themen zeigt, mit welcher Kreativität und Fantasie sich die bayerischen Schulen diesem Bereich widmeten: Ob beim Schutz der Biodiver-sität, dem Thema Klima und Ernährung, bei nachhaltiger Mobilität sowie nachhaltiger Stadt- oder Gemeindeentwicklung oder beim Generationen verbindenden Lernen – überall waren die Schülerinnen und Schüler in die Projektentwicklung und -umsetzung mit einbezogen und konnten so hautnah erleben, wie sich ihr Beitrag positiv auf das Schulleben auswirkt. Einig waren sich alle Beteiligten, dass sich durch diese Projektarbeit viele Kompetenzen und Werthaltungen fördern lassen, die auch weit über den Schulalltag hinaus wichtig sind.

Die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule“ wird jeweils für ein Schuljahr vergeben. Viele Schulen sind schon zum 10. Mal dabei, um das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit konsequent ins Schulprofil einzubauen.

Zur Webseite von Umweltbildung Bayern Weiterlesen auf den Seiten der Mittelbayerischen Zeitung

 

Spende Covidien Deutschland Manufacturing GmbH (Oktober 2014)

Das weltweit ansässige Unternehmen Covidien Deutschland Manufacturing GmbH, mit mehr als 41000 Mitarbeitern in 65 Ländern, überraschte kürzlich die Schulgemeinschaft der Montessori-Schule Essing mit einer großzügigen Spende von 1.000 Euro.

Covidien ist ein globaler Hersteller von Medizinprodukten und unterhält auch einen Firmensitz in Neustadt an der Donau.

Zur Scheckübergabe waren Susanne Karl, Personal-Managerin und Ludwig Daum, Abteilungsleiter und Gesamtbetriebsratsvorsitzender der Filiale Neustadt gekommen. Geschäftsführerin Andrea Rappl nahm zusammen mit Kindern aus der Grund- und Mittelstufe den Scheck in Empfang.

 

 

Mathematiktag am 17. Mai 2014

Das Thema des traditionellen Frühjahrstreffens lautet in diesem Jahr „Mathematik in Montessori-Einrichtungen“. Jeder Interessierte ist am Vormittag herzlich eingeladen zum Festvortrag von Prof. Dr. habil. André Zimpel (Universität Hamburg). Neben seiner aktuellen Tätigkeit als Hirn- und Lernforscher ist er ausgebildeter Mathematikpädagoge.

 

 

Spürbare Begeisterung am Tag der offenen Tür (April 2014)

Mit der selbst komponierten Hymne “Eine Schule für mich” ließen die Montessori-Schüler ihre Begeisterung für ihre Schule auf die Besucher überspringen. Die Schule hatte am 26. Januar die Türen für Neugierige geöffnet. Schulleiterin Phoebe Ploedt strahlte: “Das schönste ist, dass die Atmosphäre von Neugier und Lust auf Lernen rüber kommt.” Auch Andrea Rappl, Geschäftsführerin des Trägervereins, ist sehr zufrieden: “Wir können stolz sein, was wir der Öffentlichkeit präsentieren können. Das ist eine große Gemeinschaftsleistung.”

Viele Interessierte nutzten die Gelegenheit um Klassenzimmer und Fachräume zu besichtigen und sich über die Pädagogik von Maria Montessori und die Arbeitsweise mit dem speziell entwickelten Material zu informieren. Einige Schüler der Oberstufe stellten ihre “Große Montessori-Abschlussarbeit” vor. In den Kreativwerkstätten wurde Einblick in die Arbeit mit den Materialien Holz, Weidenzweigen, Filz und Farbe gegeben. Viele nutzten die Möglichkeit begeistert und probierten sich selbst in diesen Handwerkskünsten. Großes Interesse zeigten die Besucher auch an den vielfältigen Angeboten im Rahmen der offenen Ganztagsschule. Das Nachmittagsprogramm bietet Erfahrungs- und Gestaltungsräume für die Kinder und Jugendlichen, die auch die Erwachsenen träumen lassen: Von Zauberküche, Schulgarten und Werken über Wald- und Spielzeit bis hin zu klassischen Angeboten wie die Kunst – , Musik- und Theaterwerkstätten ist alles dabei. Die Hauswirtschaftsgruppe verköstigte die Gäste mit einem leckeren Gericht. Am Nachmittag lud ein vielfältiges süßes Buffet zum Kaffee ein.

Sternengucker auf Regensburg-Mission (April 2014)

An einem wolkenverhangenem Januartag tauschten die Schüler der Sekundaria (7.-9. Jahrgangsstufe) ihr Klassenzimmer gegen die Kuppelräume der Volkssternwarte in Regensburg.  Da die Wolken unbarmherzig blieben konnte Herr Ginglseder neben der Funktionsweise des großen Spiegelteleskops nur Animationen zeigen. Diese übertrafen dann sogar alle Erwartungen. So wurde erforscht wie schwarze Löcher entstehen, was eine Sternschnuppe ist und was die Astronomen unter einer Galaxie verstehen.

Wollt ihr auch etwas darüber wissen? Ausnahmsweise: Ein „Schwarzes Loch“ ist ein ehemaliger Stern, der sich unter bestimmten Bedingungen zu einem gewaltigen „Roten Riesen“ aufbläht. Schließlich schrumpft er zu einem winzigen Gebilde zusammen, an dessen Oberfläche eine unglaubliche Anziehungskraft herrscht. Man kann ein solches Gebilde auch als „kosmischen Staubsauger“ bezeichnen, da er alle Materie im Umkreis von Millionen von Kilometern an sich reißt. Also: Hütet euch vor schwarzen Löchern!

 

Verein kauft Schulgebäude (März 2014)

Die Weichen für die energetische Sanierung und weitere Baumaßnahmen am Schulgebäude stehen endgültig auf grün. Wie in der Mittelbayerischen Zeitung vom 18.03.2014 zu lesen ist, ist die Umsetzung des Montessori-Konzepts für Bildung nun unter ganz neuen Voraussetzungen möglich.

…Und er [Bürgermeister Jörg Nowy] zeigt sich stolz auf die Schule: Das sei die einzige Montessorischule im Landkreis und unterstreiche als weiterer Mosaikstein das Alleinstellungsmerkmal der Gemeinde. Andrea Rappl teilte mit, derzeit werden vier Klassenzimmer genutzt. Ziel sei es, mehr Schüler (derzeit 61) zu gewinnen und die Schule zweizügig auszubauen. Dabei sinke die oftmalige Hemmschwelle vieler Eltern proportional zur Information über die Inhalte der Montessori-Pädagogik. Montessori bedeute mitnichten nur Freiheit ohne Regeln, sondern gerade die Verantwortlichkeit sei Basis für echte Freiheit.

 

Projekt „neues Klassenzimmer“

DSC00061-2

„In Essing ermöglicht eine Spende der Kelheimer Hielscher-Stiftung Neues. Geht es nach Stiftungsrat Dr. Christoph Lickleder, ist das erst der Anfang. […] Länge mal Breite geteilt durch … Schulleiterin Phoebe Ploedt berichtet, dass die Aktion im Sinne Montessoris die Schülerinnen und Schüler der „Primaria 2“, 31 Kinder mit drei Lehrern, voll fordert. Das ging schon los beim Ausmessen des zu gestaltenden Raums, um beispielsweise die Größe der Abdeckplane am Boden zu ermitteln, ging weiter über das Berechnen der Wandfläche minus der Aussparungen für Fenster und Türen plus Laibungen – sprich, Mathematik wurde angewandt, um beispielsweise die Menge der benötigten Farbe zu berechnen.“

Weiterlesen auf den Seiten der Mittelbayerischen Zeitung

 

 

 

Nikolausbesuch beim Adventskonzert (Dezember 2013)

Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Aula der Essinger Montessori-Schule beim diesjährigen Adventskonzert. Neben den Schülern präsentierten auch die Eltern mit ihren Kindern aus dem Kinderhaus in Saal, sowie der neugegründete Elternchor weihnachtliche Lieder, die den Nachmittag zu einem musikalischem Ereignis werden ließen.

Ein weiterer Glanzpunkt war die Aufführung des von den Kindern selbst geschriebenen Theaterstücks „Wo bleibt der Schnee“, welches viel schauspielerisches Talent bei den Schülern zeigte.

Nach dem Konzert fand ein Kreativmarkt mit selbstgefertigten Geschenkideen statt, der sehr viel Anklang fand.

Auch der Nikolaus kam vorbei und brachte den Kindern Mandarinen und Glückskekse mit.

Ein vielseitiges Plätzchenbuffet und eine große Auswahl an Heißgetränken wurden den Gästen im inneren der Schule serviert. Der Elternbeirat versorgte die Besucher mit Bratwürstel und einer frisch zubereiteten Kartoffelsuppe im Pausenhof.

 

Teller statt Tonne beim Kartoffeltag (November 2013)

„Wenn Schüler in schicken Klamotten auf einem Kartoffelacker knien, dann steckt vermutlich Slow Food Deutschland dahinter. Mit dem Schulprojekt „Teller statt Tonne“ will die Organisation, die sich ihrem Slogan nach für gutes, sauberes und faires Essen einsetzt, dafür sorgen, dass an den Schulen hierzulande endlich über das ungerechte globale Ernährungssystem diskutiert wird. […] Einzelne Aktionen würden jedoch nicht ausreichen, um das Bewusstsein im Umgang mit Lebensmitteln zu verändern, betont die 29jährige Lehrerin. „Die Kinder müssen den Produzenten kennenlernen und mit seinen Arbeitsbedingungen, Problemen und Ansichten konfrontiert werden.“ Und so machen sich denn auch die gut zwanzig Montessorischüler heute auf den Weg zu einem Bio-Bauernhof.“

Die Primaria 2 (4.-6. Klasse) staunte nicht schlecht: Das wird alles aussortiert? Kartoffeln, die zu klein, unförmig oder verletzt sind, kommen gar nicht erst in die Tüte! Wieso, weshalb, warum…diesen Fragen gingen Schüler und Lehrer mit unserem Mann vom Fach, Hannes Eichinger, und der Projektleiterin der Slow Food Aktion „Teller statt Tonne“, Lotte Herschop, auf den Grund.

Zum Glück hält der Biolandwirt aus Hienheim auch noch einen Stall mit Schweinen, deren hungrige Rüssel sich nichts um die Kriterien des Handels und der menschlichen Konsumenten scheren. Mehr noch: die großen und kleinen Schweine produzieren jede Menge Mist, der auf den Feldern wieder als Dünger ausgebracht wird.

Am Ende konnten wir zwei Kisten aussortierte Kartoffeln als Beute unserer Mühen mit an die Schule nehmen. Es entstand ein köstlicher Mittagsschmaus: Pommes rot-weiß…alles selbst hergestellt aus (teilweise geretteten) Grundzutaten.

Dazu gibt es einen Artikel auf

Regensburg digital

 

 

Kommentare sind geschlossen.