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Besuch im Deutschen Museum

Schon am ersten Schultag des neuen Jahres begaben sich die Schülerinnen und Schüler der Prim2 mit ihren Lehrern und einigen Eltern auf den Weg nach München, um dort verschiedene Ausstellungen des deutschen Museums zu besichtigen.

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Nach einer circa einstündigen Fahrt erreichten wir unser Ziel. Unsere erste gemeinsame Ausstellung zum Thema Anthropozän sollte sich als vielfältig und abwechslungsreich herausstellen. Das Anthropozän stellt einen neuen Zeitabschnitt in der Erdgeschichte dar, in der der Mensch einen prägenden Einfluss auf biologische, atmosphärische und geologische Prozesse des blauen Planeten hat. So gab es zum Beispiel zu sehen, wie der Mensch aktiv in die Tierzucht eingreift, neue “verbesserte” Arten kreiert, Turbomasthühnchen erschafft oder etwa  Hochleistungsmilchkühe züchtet, die ein vielfaches an Milch geben können als die ursprüngliche Kuh es jemals vermochte.

Zudem wurde die Frage gestellt, wie man in Zukunft etwa 10 Milliarden Menschen auf der Erde ernähren soll. Dass dabei auch Insekten eine wichtige Rolle spielen könnten, wurde von den Kindern mit wenig Begeisterung wahrgenommen.

Weitere Exponate setzten sich mit den Themen Umwelt und Umweltveränderung, Mobilität, Transport und Urbanisierung auseinander.

Nach dieser Ausstellung begaben wir und auf den Weg in die Altamira-Höhle beziehungsweise in deren maßstabsgetreuen Nachbau. Die Höhle wurde 1868 durch einen Zufall im spanischen Kantabrien entdeckt. An deren Decke befinden sich 11.000 bis 16.000 Jahre alte Malereien von Rindern, Bisons und Rehe. Neben der Höhle gab es weitere Gebrauchsgegenstände der damaligen Urzeitmenschen zu besichtigen.

Im Anschluss daran konnten sich die Kinder selbstständig auf Entdeckungsreise durch das deutsche Museum begeben. Hoch im Kurs standen hierbei die Ausstellungen zum Thema technisches Spielzeug, Starkstromtechnik, Pharmazie oder ein Nachbau eines Kohlebergwerks.

Noch einem kurzen Besuch im Museumsshop und schon begaben wir uns, nach viel zu kurzen 4 Stunden, auf die Heimfahrt.