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Die Montessori-Schule in Essing setzt sich für Straßenkinder ein

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300 Euro für Straßenkinderprojekte – das ist das schöne Ergebnis des Aktionstages »Straßenkind für einen Tag«, den die Schüler der Primaria II und der Sekundaria der Montessori-Schule Essing am Freitag durchführten.

Mit dieser Aktion machten sie auf die Situation von Straßenkindern in aller Welt aufmerksam. Die Schüler verrichteten dabei symbolisch typische Arbeiten, mit denen sich Straßenkinder in armen Ländern ihr Überleben sichern: Während ein Teil der Schüler im Einkaufszentrum in Kelheim aus dem Bauchladen Kochzeitschriften verkaufte, putzten andere im Eingangsbereich des Einkaufszentrums die Schuhe von Passanten. Manche der Schüler machten vor den Türen des Einkaufszentrums mit Hilfe von Trommeln auf die Aktion aufmerksam und verdienten die Spenden mit Musizieren. 

Schülerinnen der Primaria II versuchten sich als Schuhputzerinnen: »Viele Leute haben uns ganz schief angeschaut. Andere haben sich informiert und auch gespendet«. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Manuela Keil hatten sich die Kinder vorher im Unterricht mit dem Thema Straßenkinder beschäftigt. Nun durften sie die Lebenssituation selbst hautnah erleben.

Herr Studenik, Leiter des Einkaufszentrums in Kelheim, unterstütze die Aktion und war begeistert von der Einsatzfreude der Schüler und der offenen und freundlichen Art, mit der sie auf die Passanten zugingen.

Auch Horst Hartmann, Bürgermeister der Stadt Kelheim, und Frau Angela Steinberger, Jugendbeauftragte der Stadt Kelheim, waren beeindruckt: »Toll, was die Kinder für ein Engagement gezeigt haben. Wir hoffen, dass auch die vielen Passanten etwas über die Situation von Straßenkindern erfahren haben. Frau Keil ergänzte: »Die meisten Leute waren sehr interessiert, und viele haben unsere Aktion auch mit einer Spende unterstützt. Die Schüler können nun knapp 300 Euro an Straßenkinderprojekte des Kinderhilfswerks terre des hommes spenden.«