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Nachhaltigkeitswochen an unserer Schule

Eingeläutet wurden die Nachhaltigkeitswochen, die an der Montessori-Schule über drei Wochen stattfinden, durch einen sehr lebendigen Vortrag von Luisa Brummer aus Sandharlanden. Luisa betreibt dort den Laden „Boderei“, wo es u.a. viele Lebensmittel unverpackt zu kaufen gibt. Doch darum sollte es in dem interaktiven Vortrag nicht vordringlich gehen. Die Schüler waren bei der Sache, als es darum ging zu überlegen, wie lange ein Apfel benötigt, um in der Natur zu verrotten und sie waren fast sprachlos, als die erfuhren, dass Plastik mehrere 100 Jahre braucht, um nicht mehr sichtbar zu sein. Ganz schnell war das Thema Mikroplastik und wie die Meere davon belastet sind und den Meerestieren einen qualvollen und frühen Tod bescheren im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Dann wurde noch untersucht, was denn jeder Schüler und die Eltern aktiv tun können, um in die Schultaschen der Kinder nachhaltige Dinge einzupacken – Orangensaft mit Wasser in eine Flasche einfüllen, statt einem bekannten J Getränk in Tüte, Brotzeit in Dosen statt in Alufolie verpackt, Hefteinbände aus Papierhüllen statt der bekannten Einbände aus Plastik.

Weitergeführt wird die Thematik des nachhaltigen Lebens in den Klassen 4-9 durch Nachhaltigkeitstagebücher, in denen jeder Schüler dokumentiert, was die Familie während einer Woche konsumiert, welche Wege mit welchem Vehikel zurückgelegt werden und wie achtsam ein jeder mit sich selbst und auch anderen umgeht. Die Auswertung wird bestimmt recht aufschlussreich sein.

Die Schüler*innen der 7.-9. Klasse ermittelten ihren ökologischen Fußabdruck, indem sie u.a. ihr Konsumverhalten im Bereich Ernährung und anderen alltäglichen Lebensumständen untersuchten, die umweltrelevant sind. Am Ende bekamen sie eine Auswertung, wie groß ihr ökologischer Fußabdruck ist. Viele Schüler*innen waren verwundert über das Ergebnis, da sie trotz Umweltbewusstsein teilweise drei und mehr „Erden“ benötigten, um ihren Lebensstil auszugleichen. Wer Interesse hat: unter https://www.fussabdruck.de/ kann jeder den Test ganz einfach durchführen. In Anschluss verglichen die Schüler die Werte des ökologischen Fußabdrucks verschiedener Länder der Welt und auch hier gab es einige Überraschungen.

Die gesamte Einrichtung Montessori-Essing – bestehend aus Kinderhaus und Schule – war am 14.11.2019 mit dem Anpflanzen neuer Obstbäume und verschiedenster Sträucher auf einer Wiese in Essing beschäftigt. Zukünftig wird auf dieser Wiese noch der Bauwagen Einzug halten, der derzeit zu einem Naturkundeklassenzimmer umgebaut wird. Unsere Bienen sind schon seit geraumer Zeit auf der Wiese angesiedelt und fühlen sich dort sehr wohl.

„Um 8 Uhr sind wir gemeinsam auf dem Kunstweg durch Essing zu unserer Wiese gewandert. Dort wurde uns erklärt, was wir machen sollten. Jeder hat eine Aufgabe bekommen, ich war in der

Gruppe, die eine Toilette bauen sollte. Dazu haben wir 3 tiefe Löcher ausgegraben. Ringsherum wurde ein Tuch gespannt, was an Stöcken befestigt wurde. Danach haben wir Brotzeit gemacht. Andere Gruppen haben verschiedene Bäume wie Kirsch-, Mirabellen- und Apfelbäume eingepflanzt. Zum Abschluss wurden noch Heckensträucher angepflanzt. Nach dem Aufräumen sind wir wieder in die Schule marschiert.“ (Autorin: Sofie Fürbacher)

Zukünftig wird auf dieser Wiese noch der Bauwagen Einzug halten, der derzeit zu einem Naturkundeklassenzimmer umgebaut wird. Unsere Bienen sind schon seit geraumer Zeit dort angesiedelt und die fühlen sich sehr wohl.

Neben diesem Projekt hat sich unsere Schule auf den Weg gemacht, den Titel „Musikalische Schule“ zu erwerben. U.a. singen die Pädagogen einmal in der Woche gemeinsam mit den Schülern im Anschluss an die Große Pause unterschiedlichste Lieder.