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  • Hilf mir, es selbst zu tun!
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Was bedeutet Freiarbeit?

Das Kernstück der Montessori-Pädagogik ist die Freiarbeit. In der Freiarbeit wählt sich das Kind in einer vorbereiteten Umgebung nach seinen Interessen und seinem Entwicklungsstand Aufgaben und Materialien aus. Möglich ist auch, dass die Lehrkraft ein vorstrukturiertes Angebot macht, aus dem das Kind wählen kann.

Dem Pädagogen kommt dabei die wesentliche Rolle des Lernberaters und Lernbegleiters zu. Er beobachtet und dokumentiert die Arbeit der Schüler, begleitet ihre Entwicklungsprozesse und unterstützt jedes Kind gemäß dem Grundsatz “Hilf mir, es selbst zu tun”. Dabei vertraut er auf die Kompetenz des Kindes, sein eigener “Baumeister” zu sein.

Darüber hinaus haben die Pädagogen die Aufgabe, einen sicheren Rahmen für die Lerngruppe zu schaffen.

“Die Freiheit muss aufgebaut werden.”

(Maria Montessori

Dazu dienen die Strukturierung des Tagesablaufes, Transparenz der Regeln und das Setzen klarer Grenzen.

Elemente der Freiarbeit

  • Das Arbeitsmaterial ermöglicht dem Kind die Selbstkontrolle und verhilft ihm so, seinen eigenen Arbeitsrhythmus zu finden.
  • Ein Wochenplan kann dabei ein wichtiger Baustein sein.
  • Das Kind entscheidet in der Freiarbeit auch, ob es allein, zu zweit oder in einer kleinen Gruppe arbeiten will.
  • Die Kinder arbeiten zur gleichen Zeit an den unterschiedlichsten Lerninhalten.

Die Palette ist vielfältig.