Das Kinderhaus

Kinder entdecken die Welt achtsam in entschleunigter Montessori-Atmosphäre

Eingebettet im wunderschönen und erholsamen Altmühltal liegt in Essing unser Montessori-Kinderhaus. Hier betreuen wir bis zu 24 Kinder im Alter von zwei Jahren bis zum Schuleintritt.

In einer auf die Entwicklungsstufe angepassten vorbereiteten Umgebung bekommen die Kinder bei uns die Möglichkeit ihre eigene Persönlichkeit in ihrem individuellen Rhythmus aufzubauen.

Durch die entschleunigte Atomsphäre und die Zurücknahme der Erwachsenen haben die Kinder Zeit die Welt um sie herum mit allen Sinnen zu erfahren und zu begreifen. Um möglichst vielen Erfahrungen Raum zu geben, verbringen die Kinder einen großen Teil der Zeit im Freien, z.B. beim wöchentlichen Wandertag oder den Waldwochen.

In der Kinderhausgemeinschaft sind Respekt, Wertschätzung und Achtsamkeit eine selbstverständlich gelebte Grundhaltung.

Fragen & Antworten

Der Name „Kinderhaus“ kommt von Maria Montessori. Ihre erste Einrichtung hieß „Casa de Bambini“. Deshalb nennen viele Montessori-Einrichtungen sich heute „Kinderhaus“. 

Ein Kinderhaus ist also fast wie ein Kindergarten. Der Name zeigt aber, dass hier nach den Ideen von Maria Montessori gearbeitet wird. 

Im Montessori-Kinderhaus sind Kinder bis zum Schulanfang – also aus der Krippe und dem Kindergarten – gemeinsam betreut. Sie lernen und spielen nach den Montessori-Prinzipien. 

Montessori-Kinderhäuser müssen sich – wie alle anderen Krippen und Kindergärten in Bayern – an die gleichen Regeln halten. Diese Regeln stehen im Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (BayKiBiG) und im Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP). Das heißt: Räume, Personal und Aufgaben sind ähnlich wie in anderen Einrichtungen.

Zusätzlich haben Montessori-Kinderhäuser ein gemeinsames Konzept. Dieses Konzept beschreibt besondere Qualitätsmerkmale. Der große Unterschied liegt in der Pädagogik: Montessori-Kinderhäuser arbeiten nach den Ideen von Maria Montessori. Dabei steht das Kind im Mittelpunkt.

Im Montessori-Kinderhaus gibt es viele besondere Materialien:

  • für Sprache
  • für die Sinne
  • für den Alltag
  • für die „Kosmische Erziehung“ (also das große Verstänfdnis für die Welt)

Die Kinder dürfen sich viel bewegen und selbstständig lernen. Ziel ist, dass die Kinder möglichst selbstständig werden und gleichzeitig eine sichere Bindung zu den Erwachsenen aufbauen. Die Umgebung im Kinderhaus ist so gestaltet, dass sie gut zu den Entwicklungsbedürfnissen der Kinder passt – das nennt man „vorbereitete Umgebung“.

Im Februar 2008 wurde das „Kinderhaus für Ganzheitliches Leben und Lernen“ zunächst mit Sitz in Saal a. d. Donau gegründet. Träger ist auch hier der 1998 gegründete Verein „Ganzheitliches Leben und Lernen e. V.“.

Nach dem Kauf und Umbau des Schulgebäudes in Essing konnte 2014 das Kinderhaus dort mit einziehen, so dass nun von Krippenkindern bis zu Schulabgängern alles in einem Haus zusammenfand.

2018 wurden Kinderhaus und Schule umbenannt in „Montessori-Kinderhaus“ und „Montessori-Schule“ Essing.